Meine gesundheitlichen Fortschritte

Hier meine Problembereiche, und wo ich Fortschritte erzielt habe. Versteh mich nicht falsch, ich will nicht behaupten den heiligen Gral der ewigen Jugend entdeckt zu haben. Ich habe immer noch meine Fronten, an denen ich zu kämpfen habe und alles hängt davon ab, wie diszipliniert ich beim Essen bin, außerdem spielen noch weitere Lebensumstände wie Schimmel, Stress und genügend Schlaf eine entscheidende Rolle, und in manchen Phasen entziehen sich gewisse Dinge einfach unserer Kontrolle. Aber ich bin der Meinung, dass wir viel weniger ertragen müssen, als notwendig ist. Vieles habe ich auch irgendwo für normal gehalten und erst durch meine Ernährungsumstellung begriffen, wie gut man sich fühlen kann und was es bedeutet, gesund zu sein. Lass dich auch nicht von Ärzten entmutigen, wenn sie in Wahrheit einfach nur die Antwort nicht kennen, letztenendes weiß niemand besser als du, was dir gut tut, und aus diesem Grund tragen wir selbst die größte Verantwortung für unser Wohlbefinden.


Neurodermitis: Vor allem immer Lippen und Mundwinkel, Finger und Armbeugen, Hals; aber auch schon auf der Stirn, auf einem Fuß, Fußsohle, Kniekehlen, Handgelenke, Handrücken, Arme, zwischen den Zehen und an den Beinen vom Rasieren, vor allem wenn die Haare wieder nachwuchsen, da habe ich mich oft blutig gekratzt. 21 Jahre lang Cortison geschmiert. Zu 99% verschwunden, solange ich mich weitestgehend an meine verträglichen Lebensmittel halte (meine Disziplin verlässt mich manchmal phasenweise etwas und Fehler unterlaufen mir leider ab und zu noch, außerdem probiere ich regelmäßig neue Lebensmittel aus, aber immerhin kann ich die Übeltäter dank simpler Ernährungsweise und Ernährungstagebuch dann einwandfrei identifizieren. Schimmel in der Umgebung ist und bleibt aber ein großes Problem). Außerdem ganz leichte Reaktion in Form einzelner Bläschen auf gebrauchte Kleidung, die ich noch nicht oft genug in meinem eigenen Waschmittel gewaschen habe.

Allergien, Atembeschwerden, Asthma, Urtikaria: Tierhaarallergien quasi weg, kann mittlerweile im dicksten Strohstaub stehen im Stall und es erfolgt keine Reaktion, Hausstaub und Sägespäne (für Meerschweinchen, können wohl auch stark schimmelbelastet sein) sind glaube ich noch problematisch. An Haselnüsse habe ich mich lange nicht mehr rangetraut, der IgE Wert vom Bluttest war sehr niedrig. Heuschnupfen nur, wenn mein „Histaminfass“ überläuft (2016: Bislang symptomfrei). Ausdauersport klappt mittlerweile auch von der Atmung her gut. Was ich immer noch habe, ist dass mir häufig beim Essen die Nase anfängt zu laufen, egal ob es histaminreich ist oder nicht, ziemlich nervig (neue Info: Kommt wohl durch Lektine, auf die ich empfindlich reagiere).

 

 

Profil
2008: Immer blass, müde und pickelig (hier sogar mit verhältnismäßig wenig Akne, die älteren Bilder sind einfach zu furchtbar^^)
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2006

Akne: Starke Akne vorwiegend auf der Stirn, sehr dicke, schmerzhafte, tiefliegende Pickel, später auch auf Rücken und Dekoltée, sehr ölige und unreine T-Zone, ansonsten sehr trockene Haut, starke Augenringe. Durch die Pille deutlich besser geworden, nach Absetzen kommen jetzt nur noch einzelne Pickel und unreine Haut, wenn ich zuviel Fruktose oder Saccharose, Omega-6 reiche Öle oder viel Frittiertes gegessen habe. Schön weiche Gesichtshaut, obwohl ich keine Cremes mehr benutze, immer noch bisschen Augenringe.

Starke Neigung zu Blasenbildung an Händen und Füßen: Weg (bekam wieder Blasen, als mein Enztzündungslevel zwischendrin mal wieder hoch war).

Starke Verdauungsbeschwerden: Ab und zu plötzlichen wässrigen Durchfall, ansonsten immer viel zu weicher Stuhl bis leichter Durchfall, unverdaute Nahrungspartikel im Stuhl (Karotten- und Paprikastückchen oder sogar Petersilienblättchen sind problemlos zu identifizieren), viel Fett im Stuhl, stark aufgebläht oder aufgedunsen, teilweise so dauerhaft, dass ich einzelne Male wirklich die Panik hatte, schwanger zu sein, entsetzliche Blähungen, übelst faulig stinkend, dabei teilweise das Gefühl, es würde mich innerlich zerreißen, Koliken, wobei mein Bauch dann auch dick und hart wie Stein wird mit unglaublichen Schmerzen, dass ich nur heulend auf der Seite liegen kann, Krämpfe, Schmerzen als würden meine Magenwände wehtun. Wegen dieser ständigen Verdauungsbeschwerden habe ich viele gesellschaftliche Events immer sehr früh verlassen. Außerdem besaß ich eine außergewöhnliche Prominenz im Freundeskreis für meine mehr als maskulinen Rülpse. Schlagen konnten mich beim Rülpscontest nur meine Brüder und mein Schwager. Mittlerweile bin ich dazu nicht mehr so ohne Weiteres in der Lage, es scheint mit schlecht verdautem Eiweiß im Magen zusammenzuhängen. Außerdem trinke ich so gut wie keine kohlensäurehaltigen Getränke mehr. Auch meine starke Neigung zu Schluckauf gehört der Vergangenheit an. Der wässrige sehr plötzlich meist direkt im Anschluss an einem Mahlzeit einsetzende Durchfall wurde wohl durch ein Übermaß an biogenen Aminen verursacht (z.B. durch nicht frischem Fisch oder Bacon), seit ich darauf achte, habe ich es nicht mehr gehabt. Die Blähungen werden bei mir in der Hauptsache durch zuviel Fruktose und Fruktane (z.B. in Weizen) verursacht, sowie durch zu viele Ballaststoffe und grobe Pflanzenfasern. Mein Stuhlgang ist mittlerweile sehr gut, wenn ich mich an meinen darmschonenden Ernährungsplan halte, besonders die Oxalsäure scheint sehr reizend für den Darm zu sein. Einen extremen Unterschied machen außerdem Probiotika, ohne will ich nie mehr leben müssen, da nach dem Absetzen immer eine starke Verschlechterung innerhalb von wenigen Wochen eintritt. Stuhltests ergaben, dass meine Darmflora fürchterlich aus dem Gleichgewicht ist, eine zu schwache Besiedlung von Lacto– und Bifidobazillen um mehrere Zehnerpotenzen, außerdem zu starke Besiedlung schädlicher E-Colis und Clostridien und weiteres. Hierbei hat sich nach anderhalb Jahren relativ regelmäßiger Probiotikaeinnahme leider nur so viel geändert, dass sich die Überbesiedlungen wieder ins Normale eingependelt haben. Allerdings war meine letzte Probennahme bevor ich das mit der Oxalsäure raushatte und mein Darm war zu dem Zeitpunkt noch extrem gereizt, vielleicht sollte ich bald nochmal testen. Update 2016: Die Antibioika im Sommer haben wohl einiges an Durcheinander verursacht: E-Coli und Lactos nicht mehr nachweisbar, Bifidos jetzt ok, Citrobacter (histaminbildner) extrem erhöht. Ich komme inzwischen längere Zeiten ohne Probiotika aus, mache aber immer mal wieder Kuren zur Darmsanierung.

Chronische Müdigkeit, Erschöpfung: Ich brauche etwa 1,5 Stunden weniger Nachtschlaf (früher: 10-11 Stunden) und nur noch äußerst selten ein Nickerchen, was ich früher fast täglich brauchte, manchmal auch zweimal am Tag. Teilweise spontane heftige Reaktion, dass ich direkt im Sitzen wegnicken konnte, kann auch durch Histamin ausgelöst werden. Außerdem hatte ich immer so ein Gefühl der Schwere und verbrachte viel Zeit liegend und lesend, in der Hängematte, auf der Couch, in der Badewanne… aber heute bin ich fast nur noch auf den Beinen und irgendwas am Werkeln (meist in der Küche ;-)), manchmal habe sogar das spontane Bedürfnis, einfach loszurennen.

Hypoglykämie: Ich neige zu starken Blutzuckerschwankungen, und zwar reagiere ich auf höher glykämische Mahlzeiten mit einem drastischen Blutzuckerabfall nach wenigen Stunden, auch morgens wachte ich immer völlig ausgehungert auf. Bei Bluttests hatte ich immer einen auffällig niedrigen Blutzuckerspiegel (niedrigster gemessener Wert Anfang 2015: 33mg/dl (Referenzwert: 74 – 100), und auch sonst lag er immer knapp unterhalb des empfohlenen Referenzwertes). Ich werde nicht nur übelst gelaunt und reizbar (aggressiv, oder einmal suchte ich in einem Hungerwahn nach meiner angebrochenen Tüte mit Mandeln, und als mein Mann sagte, er habe sie gegessen, fing ich so fürchterlich an zu flennen, dass ich es selbst nicht fassen konnte. Naja, mein Mann ist augenblicklich ins Auto gesprungen und hat mir neue besorgt…), meine Hände fangen auch an zu zittern, ich bekomme einen regelrechten Tunnenblick, habe große Schwierigkeiten, einen klaren Gedanken zu fassen oder einen vernünftigen Satz zu formulieren, ich kriege regelrechte Koordinationsstörungen und werfe Gegenstände um oder renne gegen den Türrahmen und stolpere ständig beim Treppensteigen. Ich hatte solch einen Blutzuckersturz schon öfters während Autofahrten und hatte es schon mehr als einmal, dass ich glaubte, nicht mehr heil heimzukommen. Mittlerweile esse ich moderat glykämisch, bzw. kombiniere kleine Mengen höher glykämischer Lebensmittel wie Reis oder Kartoffeln mit viel Fett und Protein. Auf Zucker und Weizen verzichte ich vollkommen. Eine pure, reife Banane genügt bei mir allerdings schon, damit mein Blutzuckerspiegel nach etwa anderthalb Stunden ziemlich in den Keller geht. Zuvor bin ich oft regelrecht hyperaktiv, aufgedreht und rede viel für meine Verhältnisse. Als ich damit noch recht frisch am Rumexperimentieren war, geschah es häufig, dass wenn ich ideal gegessen hatte ich die nächste Mahlzeit einfach ausließ, weil mein Körper sich nicht mit dem üblichen starken Hungergefühl meldete, was für mich etwas völlig Unbekanntes war. Ich VERGASS zu essen! Wer mich kennt weiß, dass das etwas beinahe Unglaubliches ist. Ich bin für meine Verfressenheit (auch von den Mengen, die ich verdrücken kann) überall bekannt, das lässt sich nicht lange verbergen. Diese neue Art der Ernährung, mit viel Fett und Protein sorgte deswegen mit dafür, dass ich in der Anfangszeit so stark abnahm, weswegen ich jetzt immer darauf achte, nicht zuwenig Kohlenhydrate zu mir zu nehmen und meine Mahlzeiten gezielt zu planen. Januar 2016: Was außerdem nochmal stark geholfen hat, sodass ich jetzt noch flexibler bin, war ein Adaptogenpräparat. Mein Bedarf an Protein und Fett scheint gesunken zu sein. Außerdem habe ich herausgefunden, dass der Körper das Spurenelement Chrom benötigt für die Blutzuckerregulierung.

Schlafprobleme: Mindestens eine Stunde zum Einschlafen zu brauchen war immer völlig normal für mich, genauso wie oft in der Nacht aufzuwachen und nicht wieder einschlafen zu können (und das nicht nur, wenn ein starker Juckreiz mich wach hielt). Oft hatte ich auch das Gefühl, nicht wirklich tief in den Schlaf „abzutauchen“. Auch die Tatsache, dass ich mich sehr lebhaft an unglaublich viele Träume jede Nacht erinnerte (ich litt auch unter vielen Alpträumen), zeugt dafür, dass ich nicht viel Tiefschlaf hatte. Während meiner Fastenwoche 2014 erlebte ich glaube ich zum ersten Mal so richtig unglaublich tiefen und erholsamen Schlaf, als würde man auf den Grund eines tiefen, dunklen, friedlichen Meeres abtauchen und erfrischt am nächsten Morgen wieder auftauchen. Mittlerweile schlafe ich meistens hervorragend, zum Einen durch Stressbewältigung, dann dass ich darauf achte, zu spät nicht mehr zu viel Protein zu essen (je nach Zubereitungsart dauert die Verdauung von Fleisch sehr lang, es „liegt dann schwer im Magen“ und ich habe wohl zu wenig Magensäure, außerdem wirkt wohl die Neurotransmitterbildung aus den Aminosäuren aufputschend. Es gibt aber auch Leute, die damit überhaupt kein Problem haben). Außerdem ist es ganz wichtig, auf einen stabilen Blutzuckerspiegel zu achten, sonst kommt es zu diesem typischen Aufwachen gegen vier Uhr morgens (der Körper setzt Adrenalin frei wenn unser Blutzucker zu stark absinkt, auf Dauer äußerst belastend für die Nebennieren). Was sehr hilfreich ist, um eine gute Versorgung für das Gehirn nachts zu gewährleisten, ist einen Löffel Kokosöl vor dem Schlafen gehen zu essen. Hier meine weiteren Maßnahmen zur Schlafoptimierung.

Häufiges Augenliderflackern, -zucken (Magnesiummangel), Tinnitus, Ohrensausen, Kreislaufprobleme, manchmal das Gefühl als würde sich ein einzelner Herzschlag zu lange hinziehen oder ausbleiben, Kurzatmigkeit, Schwarz werden vor Augen: Einmal fiel ich sogar in eine so tiefe Ohnmacht, dass ich Wasser ließ, wurde vom Krankenwagen abgeholt. Alles viel besser geworden.

Sehr schlechtes Zahnfleisch, neigt stark zu Entzündungen und zum Zurückgehen, Aphten, Zähne haben in der veganen Zeit an Substanz verloren, die Spitzen sind durchsichtiger geworden, wohl wegen Mangel an den fettlöslichen Vitaminen, Zähne verschieben sich leicht, musste deswegen zweimal eine feste Zahnspange tragen (ich bin eitel was meine Zähne anbelangt) und trage immer noch festgeklebte Retainer hinter den Zähnen: Zahnfleischrückgang scheint gestoppt zu haben, und habe kürzlich ein Kompliment für meine weißen Zähne bekommen, was mir selbst jetzt nicht so aufgefallen ist, aber zumindest bin ich die Zahnfleischentzündungen quasi vollständig los. Ich vermute eine Korrelation mit zuviel Fruktose und starken Verdauungsbeschwerden, da gleichzeitig dann auch Pickel im Gesicht entstehen nach wenigen Tagen.

Immer mindestens ein Nasenloch zugeschwollen: Scheint im direkten Zusammenhang mit Histamin oder Oxalsäure zu stehen, mittlerweile genieße ich das Gefühl, frei durch meine Nase atmen zu können.

Am laufenden Band die für Frauen typischen und sehr schmerzhaften Pilzinfektionen: Weg.

Kein wirkliches Gesundheitsproblem aber sehr auffällig: Als Kind und Teenager extreme Blässe, überhaupt keine Reaktion auf Sonnenlicht. Mit 20 hatte ich meinen ersten Sonnenbrand, zwischenzeitlich da sehr empfindlich, mittlerweile kriege ich eine ganz hübsche Bräune, brauche in Deutschland aber so gut wie nie Sonnencreme, trotz blonder Haare.

Sehr dünnes Haar, das langsam wächst, sehr dünne und brüchige Fingernägel mit zahlreichen, deutlichen weißen Flecken: Inzwischen auffallend schnelles Wachstum des Haares (für meine Verhältnisse) schon seit meinen ersten Ernährungsumstellungen, kräftige schöne Fingernägel, quasi keine weißen Flecken mehr.

Ständige starke Verspannungen, rausgesprungene Wirbel, extrem druckempfindliche Schienbeine (u. a. Zeichen für Vitamin D-Mangel), Steifheit: Auch quasi Beschwerdefreiheit seit längerer Zeit, obwohl ich viel vorm Computer sitze und schweres Kameraequipment stundenlang halten muss.

Nachweislich: Starker Eisenmangel, leichter Vitamin B12 Mangel, schlechte Cholesterinwerte, hohe IgE-Werte im Blut, Zink-Mangel mit Kupferwert im toxischen Bereich: Schon vor der veganen Zeit, kurioserweise wurden meine Eisenwerte während meiner veganen Zeit ohne irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel top (wie schlecht habe ich mich vorher ernährt?!). Vitamin B12 war zuletzt wieder in Ordnung (kann durch zu wenig Magensäure verursacht werden), Cholesterinwerte waren während meiner schlimmsten Histamin-/Neurodermitisphase sehr sehr schlecht, muss ich demnächst wieder testen lassen. IgE-Wert nach dem Fasten 2014 stark gesenkt, nach einer Weile wieder deutlich schlechter, korrelierte mit Zustand der Haut, auch hier würde mich der aktuelle Wert interessieren. Zink-Kupferungleichgewicht (wahrscheinlich verursacht durch jahrelange Pilleneinnahme) wieder im Gleichgewicht, aber noch Neigung zu Mangel.

Ständige Infektionen, vier pro Winter, manchmal im kurzen Abstand und dann sehr hartnäckig war für mich völlig normal, an Schlafen bei gekipptem Fenster im Sommer war nicht zu denken, sofort starke bakterielle Infektion der Atemwege. Einmal nachweislich, aber glaube ein weiteres Mal Salmonellen: Diesen Sommer kann ich nackt bei offenem Fenster schlafen, ohne dass das Geringste passiert (einmal hatte ich für ein paar Stunden ein ganz leichtes Kratzen im Hals). Ich vermute, dass die hohen Dosen an Vitamin C, mit denen ich diesen Sommer begonnen habe, eine große Rolle spielen, sowie der bessere Vitamin D- und Zink-Wert (Edit: Milchprodukte scheinen mich extrem anfällig für Infektionen der Atemwege zu machen, das ist ganz typisch, haben viele andere auch schon bei sich beobachtet! Ich kriege nach Verzehr leider sehr verlässlich nach 1-3 Tagen eine Infektion, meist mit starken Gliederschmerzen. Wenn ich bei Butter bleibe, ab und zu mal Ziegen- oder Schafsprodukte, habe ich absolut keine Probleme).

Depressionen, PMS, Antriebslosigkeit, Schwierigkeiten das Haus zu verlassen, starkes Sorgenmachen, Stimmungsschwankungen, starke innere Unruhe, wie Dauerlärm im Kopf, übertriebene Ängste, manchmal Panikattacken, kaum in der Lage, loszulassen, Kontrollzwang, Zwangshandlungen, kann Planänderungen und Unvorhergesehenes kaum verkraften, Nervosität: Ich nehme mir Sachen immer noch sehr zu Herzen, bin insgesamt aber viel ausgeglichener und kann die Dinge ruhiger angehen. Fühle mich nicht mehr so schnell überwältigt von allem, besser in der Lage loszulassen. Sehe inzwischen in allem den Sinn und sehe Herausforderungen im Leben als Möglichkeit, zu lernen. Körper und Geist scheinen allgemein mehr in ihrer Mitte und resilienter zu sein.

Sehr still, in mich gekehrt, verträumt, Schwierigkeiten in sozialen Situationen, sind auch sehr ermüdend für mich, regelrecht kraftaussaugend, brauche extrem viel Zeit allein, sehr geräuschempfindlich, manchmal lichtempfindlich, starke Konzentrationsprobleme, konnte mich nie lange auf eine Sache fokusieren, besonders Schwierigkeiten, mir Gesprochenes zu merken, brauche alles schriftlich: Alles deutlich besser geworden, ich bin deutlich „sozialer“, kann besser auf Menschen zugehen und genieße inzwischen Gesellschaft sehr, alles viel besser erträglich, sehr unternehmungslustig, ich denke, dass der stabile Blutzucker da auch stark mit reinspielt, des weiteren kann Oxalsäure Autismus begünstigen. Wenn ich zuviel Oxalsäure zu mir genommen habe, fühlt es sich an, als ob mein Gehirn in einen Holzkasten gesteckt worden wäre und ich bekomme starke Probleme mit der Konzentration und bei der Interaktion mit Menschen. Auch chronische Entzündungen des Gehirns, Toxizität, und ein Ungleichgewicht in den Neurotransmittern spielen eine wichtige Rolle bei mentaler Problematik.

Durch Fehler und Irrtümer vervollkommnet sich der Mensch.
Durch das Leid aber lernt er, daß alle Wege,
die in Dunkelheit beginnen, zum Lichte führen müssen. ~ Hippokrates von Kos (460 bis etwa 377 v. Chr.), griechischer Arzt, »Vater der Heilkunde«

 

 

3 thoughts on “Meine gesundheitlichen Fortschritte

  • 30. Mai 2017 at 14:04
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    Hallo Dorothee,
    danke für die vielen Informationen. Mir ist eine Sache aufgefallen: dass du hohe Dosen Vitamin C nimmst und dass offensichtlich Vitamin C in hohen Dosen aber auch Oxalat produzieren kann – steht zumindest auf der Seite, auf die du verlinkst. „Oxalate also can be generated in the body when someone is getting high doses of vitamin C or consuming high levels of fructose.“
    Ist mir nur aufgefallen, weil ich auch wegen Infektanfälligkeit hochdosiertes Vitamin C genommen habe, und dann zwar keinen einzigen Infekt mehr hatte aber nun andere körperliche Beschwerden, denen ich versuche auf den Grund zu gehen (die aber definitiv auch andere Ursachen haben können).
    Aber da es dir gut zu gehen scheint, scheint es bei dir (noch) keinen negativen Effekt zu haben.
    Schöne Grüße & weitermachen!

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    • Doro
      31. Mai 2017 at 15:12
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      Mit Oxalaten aus der Nahrung hatte ich definitiv starke Probleme, mittlerweile ist das viel besser geworden. Auf dem Krebskongress, auf dem ich kürzlich war, gab es einen Vortrag von einer amerikanischen Professorin zum Thema Vitamin C Infusionen. Die Leute bekommen wirklich hohe Dosen, fast 100g und vertragen es in der Regel sehr gut.

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  • 27. Juni 2017 at 22:46
    Permalink

    Erstmal: krasse seite die du eingerichtet hast. So informativ und spannend!!! Ich wollte nur sagen bzw. Fragen, da ich eine darmentzündung habe(crohn), welche eine HIT mit sich ziehen kann. Weißt du was ich dagegen machen kann? Hab auch teil diese wässrigen durchfälle und schmerzen an den magenwänden wie du am anfang bschrieben hast… sonst mache ich die paleo diät und bin bei einem homöopath gut in Behandlung. Freue mich über eine Rückmeldung!

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