Mein täglich Brot

Hier ein kleiner Einblick in meinen täglichen Speiseplan. Meine beiden wichtigsten Hauptzutaten sind Bio-/Weide-Fleisch und Gemüse in großen Mengen, aber auch Reis, Kartoffeln und Fisch, sofern ich ihn aus dem gefrorenen Zustand zubereite, dazu viel gesättigtes (Butter, Kokosöl) und einfach ungesättigtes (Olivenöl) Fett. Hin und wieder auch mal Schafs- oder Ziegenkäse. Die für mich nicht so idealen Sachen streiche ich aber nicht komplett, versuche da einfach nur sehr kleine Mengen zu mir zu nehmen, meist am Ende einer Mahlzeit und stark zu rotieren. Sehr gerne esse ich Gedünstetes, das ich mir im Thermomix zubereite, das ich dann mit einer Soße aus rohem Eigelb, viel Butter und frischen Kräutern garniere. Ist es nicht langweilig, sich nur von Gemüse zu ernähren? Ach was, vielseitiger könnte es doch gar nicht sein, wage dich einfach mal dran, auch etwas Neues auszuprobieren! 🙂

Ich liebe Gemüsepfannen, wo ich kunterbunt alles reinschnipple (oder es den Thermomix für mich hacken lasse), was ich gerade im Kühlschrank habe, dazu Hackfleisch oder kleingeschnittene Rinder- oder Lammleber, was mir viel Energie für den Tag gibt. Dazu eine Soße aus Kokosmilch, gewürzt mit frischem Ingwer, Kurkuma, Knoblauch, frischen Kräutern und Meersalz (getrocknete Gewürze verwende ich fast nicht mehr), außerdem etwas Reis oder Reis-Tapiokanudeln, Kartoffeln oder Süßkartoffeln. So etwas lässt sich auch gut einpacken für unterwegs (Gabel nicht vergessen).

Gemuesepfanne

Was ich ebenso gerne esse, ist ein halbierter Butternutkürbis, in den Ofen geschoben für eine halbe bis Dreiviertelstunde, hinterher gefüllt mit Gemüse oder, wenn es schnell gehen soll, einfach mit Bio-/Freiland-Butter und Salz.gefuellter_butternut

Was immer geht, ist eine Gemüsecremesuppe, auch mit allem, was der Kühlschrank gerade so hergibt, meist mit Brokkoli, Zwiebel, Knoblauch, Karotte und Hokkaidokürbis, dazu Kokosmilch, Ingwer, Kurkuma und Petersilie.

Vegane Kürbissuppe à la Manuel
Vegane Kürbissuppe à la Manuel

Wenn ich es mir so richtig einfach machen will, aber großen Hunger habe, setze ich mir einen Liter Wasser auf, schmeiße einen gefrorenen Block Hackfleisch hinein, koche es schnell durch, und gebe dann den Reis, Butter, Eigelb und das Gemüse einfach mit dazu. In der Regel kommt auch noch eine Markknochenscheibe dazu (kriege ich zum Teil geschenkt bei meinem Bauern, die schmeißen die weg!), sehr nahrhaft und gibt einen tollen Geschmack! Kann man auch gut mitnehmen, schmeckt besser als es aussieht! Wenn man sich einen großen Topf davon kocht, kann man es auch gut einfrieren.eintopf

Auch gut für den schnellen Hunger: Spiegelei! Einfach vorher ein bisschen Gemüse (mindestens Zwiebel muss sein) in viieel Bio-/Freiland-Butter andünsten, und dann zwei Eier dazu. Mit denen darf ich es allerdings nicht übertreiben.

Ca. alle 10 Tage mache ich einen Proteinfastentag wie es im Bulletproof-Diet Buch beschrieben ist. Dave Asprey beschreibt es als sehr entzündungssenkend und reinigend auf zellulärem Level (regt die Autophagy an, wo Abbauprodukte und tote Organellen in der Zelle in Energie umgewandelt werden, da kein Protein von außen angeboten wird, ohne Gefahr für Muskelmasseeinbußen und ohne hungern zu müssen), wenn man regelmäßig für einen Tag lang nicht mehr als 15g Protein zu sich nimmt. An diesem Tag soll man richtig viel Fett und auch genügend Kohlenhydrate und natürlich viel Grünes und buntes Gemüse zu sich nehmen.

Ansonsten esse ich meistens drei große, deftige Mahlzeiten mit viel Fett und Protein und moderat Kohlenhydraten (vor allem Stärke) am Tag, ohne irgendetwas zwischendurch, was mir nur Blutzuckerprobleme bescheren, meine Leber belasten und mein Immunsystem überstimulieren würde. Abends vorm Computer (ich gehe selten vor Mitternacht ins Bett) gönne ich mir manchmal noch ein Snack mit möglichst wenig Protein (macht mich zu wach und hindert mich am Einschlafen bzw. am Tiefschlaf – gibt aber auch Menschen, bei denen es genau andersherum ist!) und mehr Kohlenhydraten, wie ein bisschen Obst oder Gebäck aus Kochbananen. Zu hochglykämisch darf es aber auch nicht sein, sonst wache ich mitten in der Nacht wegen eines Blutzuckerabfalls auf. Ein bisschen Kokosmus ist auch toll zum Naschen, da es leicht süßlich ist und sehr sättigt und den Körper mit wichtigen kurzkettigen Fettsäuren, die schnell in Energie umgewandelt werden können, versorgt. Ich lasse immer mindestens 4 Stunden Zeit zwischen meinen Mahlzeiten, damit mein Magen wirklich leer und wieder bereit für eine neue Mahlzeit ist, aber maximal 6 Stunden, um einen stabilen Blutzuckerspiegel zu gewährleisten, sonst bekomme ich starke Leistungsabfälle und körperliche Probleme. Zwischen meiner letzten Mahlzeit oder Snack des Tages und meinem reichhaltigen Frühstück lasse ich in der Regel 14 Stunden, die meiner Leber ausreichend Möglichkeit zur Entgiftung geben.

KBcraecker
Kochbananensalzcräcker

Histaminreichere Sachen kann ich schon regelmäßig in sehr kleinen Mengen zusätzlich zu mir nehmen, auch wenn ich immer noch sehr aufpassen muss, nicht über die Stränge zu schlagen, und der Schwerpunkt liegt immer auf Vollwertigkeit und Nährstoffreichtum.

7 thoughts on “Mein täglich Brot

  • 7. Februar 2017 at 7:16
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    Hallo Dorothee,

    erst einmal vielen Dank für die hilfreichen Tipps auf deiner Seite. Mich würde interessieren, was du zum Frühstück isst. Kochst du schon morgens Fleisch und Gemüse?

    Viele Grüße

    Petra

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    • Doro
      7. Februar 2017 at 11:07
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      Hi Petra,
      danke für deinen Kommentar. =) Ich mache eigentlich keinen Unterschied mehr zwischen den Mahlzeiten, hat aber auch was mit meiner persönlichen Präferenz zu tun, da ich einfach drei kräftige Mahlzeiten am Tag brauche, um zu funktionieren. Ich esse aber auch erst ca. eine Stunde nach dem Aufstehen. Das ist bei jedem etwas unterschiedlich. An Tagen, wo ich nicht so viel Fett und Protein brauche, mache ich mir auch gerne mal einen Haferschleim (über Nacht eingeweicht), wobei man da auch gut Butter und Eigelb zufügen kann. Heute morgen hatte ich ein Omelett mit viel Gemüse und Pilzen, einen Kokosjoghurt und Feldsalat. Bei mir gehen inzwischen auch Reste vom Abendessen, oder auch ein möglichst niedrigglykämischer grüner Smoothie, manchmal gönne ich mir auch ein glutenfreies Brot mit Bio-Kochwurst, aber Gemüse ist im Grunde immer dabei. Ich esse aber lieber abends weniger, denn es ist echt furchtbar für mich, wenn tagsüber der Blutzucker abfällt oder der Treibstoff ausgeht und ich dann Gelüste auf was Ungesundes bekomme oder ich unterwegs bin und es nichts für mich gibt.

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      • 7. Februar 2017 at 16:59
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        Danke für die schnelle Antwort. Das mit dem Unterzucker kenne ich nur zu gut, wenn ich zu kohlenhydratreich gegessen habe. Schrecklich. Deshalb habe ich immer etwas Essbares in der Tasche, wenn ich aus dem Haus gehe. 🙂

        Ich vertrage Eier nur, wenn sie in Gebäck verarbeitet sind und Fleisch mag ich nicht schon morgens essen. Deshalb suche ich nach einer verträglichen Frühstücksalternative, die dann auch noch satt machen soll. Gar nicht so einfach.

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  • Doro
    7. Februar 2017 at 17:04
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    Haferflocken sind recht proteinreich, oder Quinoa, oder verträgst du Lachs (frisch aufgetaut bei Histaminintoleranz)? Wäre halt die Frage, was bei dir geht und was nicht.

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  • 7. Februar 2017 at 17:58
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    Lachs geht, aber nicht morgens.
    Haferflocken (Porridge) habe ich zu meine veganen Zeiten gefrühstückt, aber da hatte ich nach 3 Stunden wieder Hunger. Evtl. müsste ich es noch etwas aufpimpen um 5 Stunden satt zu sein.

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    • Doro
      8. Februar 2017 at 10:10
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      Wenn du morgens nicht so viel reinkriegst, wärs vielleicht sogar besser für dich, wenn du einfach ein kleines Frühstück machst und dann nochmal ein Snack zwischenschiebst nach so 2,5h. Kannst ja mal rumexperimentieren, was für dich funktioniert. =)

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  • 8. Februar 2017 at 19:23
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    Mache ich. Vielen Dank und alles Gute für dich.

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