Meine Geschichte

Meine Reise des Gesundwerdens begann bewusst im Jahr 2012, als ich meine erste vegane “Milch” kaufte und damit meinen ersten Schritt weg tat von dem, was alle in meiner Familie und nahem Umfeld taten und mich in den Dschungel der vielen verschiedenen Ernährungsformen begab. Mit Veganismus fing es an. Es war mehr ein noch nicht greifbares Gefühl, ausgelöst durch einen Artikel, der unseren Milchkonsum kritisch beleuchtete, dass meine mentalen Grenzen ins Wackeln gebracht wurden und sich nach Ausdehnung sehnten. Mit der Ernährung hatte ich endlich etwas an der Hand, mit dem ich selbst aktiv werden konnte.


Vorarbeit hatte eine jahrzehntelange Ärzteodyssee und chronisches körperlich-seelisches Leiden geleistet. Vom ersten Moment meines Lebens an hatte ich zu kämpfen mit Neurodermitis. Es kamen Allergien dazu (weswegen ich später auch meinen Traum vom Tiermedizinstudium aufgeben musste), Urtikaria, Heuschnupfen, Asthma (ich war deswegen extrem unsportlich), schließlich Reizdarm, in der Teenagerzeit Akne. Von klein auf war ich ungewöhnlich empfindsam, sensibel, brauchte immer sehr lange, um Dinge zu verarbeiten, hatte große Ängste vor Veränderungen, konnte nicht loslassen (geliebte Gegenstände (hatte deswegen sogar mal eine leichte Messiephase), verstorbene Haustiere (es war unerträglich herzzerreißend, wenn eine meiner Raupen, die ich versuchte, zu Schmetterlingen aufzuziehen, oder gar eines meiner Meerschweinchen starb), Menschen, Orte (ich weinte jedesmal tagelang, wenn wir vom Urlaub auf dem Bauernhof oder am Meer zurückkehrten)), war schnell überfordert, machte dann völlig dicht. In den Kindergarten konnte ich erst mit 4einhalb Jahren gehen, als auch meine kleine Schwester gehen konnte.


Ich bin bei vielen Ärzten gewesen aufgrund meiner Hautprobleme und Allergien, bei HNO-Ärzten, Dermatologen und Allergologen. Später kamen auch Neurologen und Psychiater hinzu. Mit Anfang 20 erhielt ich die Diagnose hochfunktionaler Autismus, Aspergersyndrom, von der Poliklinik Köln. Ich war schon immer ein sehr einzelgängerischer, verträumter Mensch gewesen, konnte größere Gruppen nicht lange ertragen, war extrem geräuschempfindlich und hatte mit vielen Ängsten zu kämpfen, hatte große Konzentrationsstörungen, teilweise wie ein Nebel im Kopf und war sozial einfach extrem ungeschickt. Auch machte mein Körper oft nicht mit, wie er sollte, ich war tollpatschig und hatte immer sehr wenig Energie, mit teilweise sehr plötzlichen Einbrüchen, sodass ich viel Schlaf und viele Ruhepausen brauchte. Bei anderen stieß ich deswegen oft auf Unverständnis, doch nun konnte ich dank der Diagnose einen ersten Schritt tun, mich selbst besser anzunehmen. Hilfsangebote und Therapieempfehlungen bekam ich aber keine von der Klinik.


Ich hatte inzwischen bereits mit Erschöpfungssyndrom, Burnout und Depressionen zu tun gehabt (fast ein ganzes Jahr lang nach Beendigung meines Abiturs; oft schlief ich bis 3 Uhr nachmittags) und deutlicher sozialer Phobie. Mein Auszug aus meinem Elternhaus mit 20, durch den ich mir sehr viel Besserung erhofft hatte, machte vieles schlimmer. Einen neuen Supermarkt zu besuchen oder irgendwo anzurufen war jedes Mal eine Mammutaufgabe und brachte mich über meine Grenzen hinaus.


Meine Ernährung in meiner Kindheit war in meiner 7-köpfigen Familie nie sonderlich nährstoffreich gewesen, wenn auch nicht katastrophal, aber günstig musste es immer sein, und wir wurden mit Margarine und fettarmer Billig-Milch großgezogen. Ich selbst hielt es nicht für nötig, einen Gedanken an die Ernährung zu verschwenden, da ich keinerlei Neigung zu Gewichtszunahme und Dickwerden hatte. Mit mehr brachte ich Ernährung nicht in Verbindung. Doch ich denke heute, dass mein Nerven- und Immunsystem von Anfang an zu schwach aufgebaut wurden durch schwere Nährstoffmängel und unentdeckte Nahrungsmittelunverträglichkeiten.


Nach meinem Auszug und Start meines Studiums an einer kleinen, ruhigen Kunstakademie, als ich anfing, mich selbst zu versorgen und nur sehr wenig Geld hatte, ich desweiteren mit der Nutzung der Pille begann, wurde alles nochmal schlechter (auch wenn die Akne weg ging). Ich hatte mit starken Blutzuckerschwankungen zu tun, Wortfindungsstörungen, begann regelrechte Demenzsymptome zu entwickeln, mein Wortschatz schränkte sich immer mehr ein, ich bekam Probleme mit Candida, meiner Psyche ging es sehr schlecht.


2011 habe ich mich endlich an die Hochschule getraut und mein Biologiestudium in Gießen begonnen. Alles lief wesentlich besser, als befüchtet, doch die vielen Menschen und die Zugfahrten waren extrem auslaugend für mich und ich litt an regelrechten Erschöpfungsanfällen, sodass ich jede kleine Rückzugsmöglichkeit für ein Nickerchen nutzen musste. Oft fand man mich schlafend auf einer harten Bank in einem ruhigen Gang oder mit dem Kopf auf dem Tisch in der hintersten Ecke der kleinen Bibliothek der naturwissenschaftlichen Fakultät.

Die Biologie, vor allem Fächer wie Neurobiochemie, Immunologie, Quantenbiologie und Biophilosophie, gab mir erstmalig fundamental erdende Tools an die Hand, einen Sinn hinter diesem Leben und all den menschlichen Verhaltensweisen zu finden und ein tiefes Vertrauen in die Verlässlichkeit von Mutter Natur.


Als ich mit meinem Partner zusammen zog, der immer sehr viel an Süßkram kaufte, ich mir außerdem eine Salmonelleninfektion zuzog und vermutlich eine Lebensmittelvergiftung auf einer Reise im Zuge eines Naturschutzprojekts auf die Kapverdischen Inseln, wurde noch einmal vieles schlechter. Erstmalig zog ich in Betracht, zu einem Gastroenterologen zu gehen.


Die Dermatologen gab ich auf. Dies war eine weitere wichtige Vorbereitung zu meinem “Erwachen”. 20 Jahre lang schon verschrieb man mir nur Kortison, Cremes, Antihistaminika? Tat sich denn gar nichts in der Forschung? Ich muss nun mittlerweile fast ein halbes Jahr auf einen Termin warten oder bei der offenen Sprechstunde für Stunden in einer endlosen Schlange, die sich durchs ganze Treppenhaus zieht, stehen, nur um dann von einem Arzt von der anderen Seite seines großen Schreibtischs, ohne mich richtig anzusehen oder persönlich wahrzunehmen, gesagt zu bekommen, dass ich natürlich einfach weiter cremen muss? Ich weiß noch, wie ich ein letztes Mal weinend die Praxis verließ.


Ich begriff, dass hier der Weg zuende ist, doch der neue Weg tat sich erst 2013 auf, als meine Mama die schreckliche Diagnose Brustkrebs bekam. Das erste Mal in meinem Leben war ich mit Krebs konfrontiert. Nach einem ersten heftigen Schock und Zusammenbruch wurde etwas in mir aktiv und ich tat etwas, was ich noch nie zuvor getan hatte: Ich recherchierte selbstständig im Internet. Ich stieß auf Detoxen und schließlich durch Zufall auf einen der ersten deutschsprachigen Blogs, die sich mit dem Thema Neurodermitis Natürlich Heilen beschäftigten. Von da an war ich in den Kaninchenbau eingetaucht. Ich begann, alles an mir selbst auszuprobieren und entdeckte begeistert eine völlig neue Welt, die mir zum ersten Mal in meinem Leben das Gefühl gab, die Dinge, ja mein ganzes Leben, selbst in der Hand zu haben. Ich begann nun voll mit der veganen Ernährung, gab schweren Herzens geliebte Lebensmittel wie viele Süßigkeiten, Salami und Käse auf, aber lernte unter diesen spannend herausfordernden Bedingungen das erste Mal richtig und mit viel Freude kochen.


Ich begann, meinen gesamten Lebensstil umzukrempeln, auf Naturkosmetik oder sogar selbstgemachte Kosmetik umzusteigen, außerdem Waschmittel aus dem Reformhaus zu verwenden. Ich cremte mich quasi nicht mehr ein, vor allem verbannte ich das Cortison für immer.


Insgesamt ging es mir besser und ich sah wesentlich besser aus, nicht mehr so blass und grau, weswegen ich früher in der Schule schwer gemobbt wurde (der eigentliche Grund war natürlich, dass ich Klassenbeste war und Freude am Lernen hatte). Endlich aß ich mal richtig gemüse- und nährstoffreich und frisch gekocht. Meine Anämie verschwand. Schon recht früh hatte eine Ärztin gegenüber meinen Eltern einmal die starke Vermutung geäußert, dass ich keine Kuhmilch vertrug und sie meinen Darm schädigte, doch dies wurde zu Hause schlicht und ergreifend ignoriert.


Der Verdauung und dem Ausschlag ging es allerdings eher schlechter mit der veganen Ernährung. Damals wusste ich noch nichts von den Stoffen, die besonders in pflanzlicher Nahrung enthalten sind, die für hochsensitive Systeme im Übermaß zu überlastend sein können. Ich wusste nicht, dass mein Darm einfach bereits zu vorgeschädigt war, um all die Hülsenfrüchte, Rohkost, Obst, Nüsse und Samen gut zu verdauen. Ich begann außerdem punktuell verschiedene Therapien auszuprobieren, Colon-Hydro-Therapie, Candidabehandlung, Darmsanierung. Die Unterstützung tat mir seelisch gut, aber körperlich änderte sich nichts signifikant.


Auch ein paar Sitzungen Psychotherapie probierte ich aus, doch kamen sie mir sehr oberflächlich und ich mir extrem unverstanden vor. Ich würde doch super gut zurecht kommen in meinem Leben und keine wirklichen Probleme zeigen, sagte man mir. Ich seit doch erfolgreich im Studium, heirate bald…


Doch war es nicht nur die Haut und die Verdauung, die weh taten, so war es doch auch ein innerer Weltenschmerz, den ich seit meiner Geburt mit mir herum trug. Eine so hohe Sensibilität und Sensitivität. Ich wusste, ich sehe, höre, spüre und denke mehr und tiefer als die meisten. Ich konnte andere Menschen lesen wie ein Buch, mich tief und empathisch einfühlen, konnte oft sogar vorausspüren, wenn ein Mensch oder ein Haustier krank werden oder etwas Schlimmes passieren würde. Doch bereitete es mir vor allen Dingen Leid, und das Beste, was ich versuchen konnte, war, es zu versuchen wegzusperren, zu unterdrücken. Es gab dafür keinen Platz in dieser Welt. Alles, was ich mir immer gewünscht hatte, war, einfach normal zu sein. Ich versuchte vieles, um zu leben wie alle anderen, doch da war etwas in mir das wusste, dass ein “normales” Leben nie für mich bestimmt sein sollte…


Ein Heilfasten im Frühjahr 2014 war ein weiteres augenöffnendes Erlebnis, welches mir zumindest für einige Wochen und Monate erstmalig zeigte, wer ich wirklich sein kann, wieviel Energie in mir steckt, wie ruhig und zufrieden mein Darm sein kann, wie wohl man sich hier auf dieser Erde fühlen kann, wie stark meine Selbstheilungskräfte sind. Jahrelang bestehende Neurodermitisstellen heilten erstmalig komplett ab, ich konnte dabei zusehen.


Eine nie mehr auszulöschende Begeisterung für den Gesundheitsbereich erwachte wie ein Vulkanausbruch in mir. Ich hatte von etwas geschmeckt, von dem ich mehr wollte.


Inzwischen heiratete ich, schrieb parallel meine Bachelorarbeit und begleitete meine Mama durch die Krebsbehandlungszeit. Ich stand unter höchstem Stress, wie ich heute rückblickend weiß.


Als meine Symptome anfingen, wieder zurück zu kommen, ging ich noch verbissener und perfektionistischer an die vegane Ernährung. Ich war vollkommen überzeugt und glaubte den Gurus, dass dies der einzige Weg für mich sei, zu heilen. Glutenfrei, zuckerfrei, sojafrei, bio, schließlich größtenteil roh, mit Sprossen, Wildkräutern, mit selbstgemachten Fermenten und frischen Säften… (80/20, Gerson,…). Bei neuen Fastenversuchen blieb der erhoffte Erfolg aus, mein inzwischen untergewichtiger Körper geriet nur noch in größten Stress. Doch mein Glaube, dass da mehr für mich sein müsse, erwacht dank durch das Fastenerlebnis, brannte unsterblich in mir. Ich hatte etwas im ganzen Körper und Sein spüren dürfen, das ich nie mehr in den Hintergrund drängen oder gar vergessen könnte. Ich war nun bereit, wirklich tief einzusteigen.


Von selber, wie von Zauberhand, doch ich weiß, dank fleißiger Menschen, die dies großzügig mit der Welt teilten, sowie meinem eigenen Bestreben, mich aus der Opferrolle zu lösen und mich meinem “Mordor” zu stellen, kamen die nötigen Ressourcen zu mir in Form von Büchern, englischsprachigen Online-Kongressen, Blogs,… Ich stieß nun auf einen völlig anderen Ernährungszweig, Paleo, Keto, Low-Carb, Carnivor, Weston-Price. Probierte schließlich die GAPS-Diät aus. Erstmalig las ich über Zusammenhänge, die mir sofort einleuchteten, über die Darmgesundheit, nicht nur mit der Haut, sondern auch der Hirngesundheit.


Liste meiner Bücherempfehlungen hier!


Ich setzte außerdem die Pille nach 8 Jahren Nutzung ab.


Schwersten Herzens gab ich die vegane Lebensweise auf, starb einige Egotode, musste ein Irren und Scheitern eingestehen, um einfach nur erst richtig anzufangen mit meiner faszinierenden Suche. Das Jahr neigte sich dem Ende zu und ich bereitete mich intensiv auf die GAPS Ernährung vor, lernte erstmalig über Knochenbrühen, Joghurt und Ghee selber machen… Eine so wahnsinnig riesige Umstellung war es gar nicht, denn mit dem Fermentieren und Entsaften hatte ich mich ja bereits angefangen zu beschäftigen.


Mit der GAPS Ernährung machte ich nochmal einen Quantensprung – nach unten. Ich muss sagen, meine Verdauung war schnell top und ich hatte einen Heißhunger auf Protein, vor allem auf Fleisch. Aber meine Haut… Jetzt begann der eigentliche Alptraum. Es nahm Ausmaße an, die ich niemals für möglich gehalten hatte. Ich wurde nachts von regelrechten Anfällen wach, es war, als würde pure Säure aus mir herausfließen, ich zerstörte im Schlaf regelrecht meine Finger, aus ihnen, den Armen und aus dem Hals lief nur so die Lymphflüssigkeit. Ich musste meine Hände vorm Schlafen verbinden und Baumwollhandschuhe tragen, aber auch das half nichts und morgens musste ich die festgekrusteten Handschuhe von meinen zerstörten Fingern pulen. Ein paar Handschuhe musste ich sogar zwischenzeitlich ersetzen, weil ich die Fingerspitzen durchgescheuert hatte vom vielen Kratzen.


Meine Familie musste mir in der schlimmsten Phase beim Waschen und Ankleiden helfen, weil ich meine Hände kaum mehr benutzen konnte. Ich hatte Schwierigkeiten, auf der Tastatur zu schreiben, da meine Fingerkuppen zum Teil offen waren. Haare waschen ging nur mit Gummihandschuhen. Einmal erlitt ich einen mehrere Tage andauernden Urtikariaanfall am gesamten Körper (und ich meine wirklich gesamt, von Fußsohle über Ohrläppchen bis hin zur Kopfhaut!). Ich bekam regelrechte Angst vorm Essen und schien nichts mehr zu vertragen und nahm weiter ab in der Zeit, am Ende wog ich nur noch 53 Kg bei 1,74 cm. Auch meine Periode setzte für ein dreiviertel Jahr aus.


Und ich war so unfassbar müde, ich fühlte ich einfach nur krank, und seit ich wieder Milch eingeführt hatte, bekam ich wieder eine Infektion nach der anderen. Ich wurde wieder richtig depressiv und verzweifelt und weinte viel in der Zeit. Ich litt an Nebennierenschwäche, außerdem an Koordinationsstörungen, bis hin zu parkinsonmäßigen Symptomen.
Ich weiß noch, wie ich nach meinem letzten Unitag vor den Weihnachtsferien abends um 21 Uhr ins Bett fiel und vollkommen verwirrt und orientierungslos am nächsten Tag erst nachmittags erwachte, als es bereits wieder am dunkel werden war. Dies waren fürwahr meine dunkelsten Stunden.


Ich zog die GAPS Ernährung für ein paar Monate durch, weil ich so sehr davon überzeugt war wie damals von der veganen Ernährung, bis jemand in einem Forum ganz am Rande etwas von Histaminintoleranz erwähnte. Ich hatte niemals zuvor davon gehört.


Ja, und das war es dann. GAPS war signifikant histaminreich. Ich aß die besten Lebensmittel aber sie schädigten mich, da ich das viele Histamin nicht abbauen konnte und es meinen Körper belastete. Ich testete es mehrfach aus, und ja, das war es eindeutig. Über Histamin zu erfahren war der größte Fund meines Lebens. Ich weiß noch, wie ich weinend und Gott dankend zusammenbrach.


Dennoch war der Weg weiterhin nicht einfach geradeaus, weiterhin hieß es, mehr über mich und meinen Körper zu lernen. Und das Leben. Und es umzusetzen. Jetzt ging es erst so richtig los. Aber ich wusste, ich habe es nun in der Hand.
Ich begann mich nach dem Low Histamine Chef, Yasmina Ykelenstam, zu ernähren. Das heißt, nicht einfach nur alles Histaminreiche sowie Histaminliberatoren weglassen, sondern auch viele nährstoffreiche Lebensmittel mit antientzündlichen Eigenschaften zu verwenden, und auf Gluten, Zucker und Kuhmilchprodukte (außer Butter und Ghee) zu verzichten.


Hier mein E-Book mit der Ernährung, die ich schließlich für mich selber austüftelte, das das Beste von GAPS, Yasmina und dem Paleo Autoimmunprotocol kombiniert.


Die Ernährung brachte mich enorm weit, doch gab es diese mysteriösen Phasen, in denen ich kaum etwas selbst mit der strengsten Diät ausrichten konnte. Im Laufe der Zeit lernte ich über unzählige weitere “Stressoren” für mein System, welche das Histaminfass füllen, neben der Ernährung, wodurch ich meine Lebensmittelverträglichkeit wieder steigern konnte.


Heute weiß ich, dass das extrem schimmelbelastete Gebäude, in dem ich im Winter 14/15 Vorlesungen hatte, hier einen großen Beitrag geleistet hat. Bei einem Aufenthalt in Dahab am Roten Meer im Frühjahr 2015 ist die Haut in kürzester Zeit fast komplett abgeheilt, obwohl ich dort unten nicht sehr histaminarm essen konnte. Wieder zurück in Deutschland wurde es direkt wieder schlechter. Im Allgemeinen geht es mir am Meer oder in den Bergen deutlich besser und ich kann lockerer werden im Umgang mit Lebensmitteln, was die Vermutung bestätigt, dass auch äußere Allergene wie Pollen und Schimmel und andere Umweltfaktoren wie Luftbelastung, Pestizide, Elektrosmog… zu unserem Histaminlevel im Körper beitragen und das Fass zum Überlaufen bringen können durch Mastzellaktivierung.

Außerdem musste ich meinen schwer entzündeten Darm wieder aufbauen. Ich bin wohl nur sehr knapp an einer Morbus Crohn Diagnose vorbeigeschlittert.

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Mai ’15 in Ägypten – Haut schön, aber einiges an Gewicht verloren (das Bild entstand am letzten Tag der Reise, wo ich bereits wieder etwas Gewicht und Muskeln zugelegt hatte)
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August ’15 – So gut wie symptomfrei und wieder bei einem gesünderen Gewicht.


Dann begann ich mich einem weiteren großen Themenkomplex zuzuwenden: Die emotional, psychische, mentale, spirituelle Seite unserer Gesundheit und der Histaminregulation.


Ich begann mit Qigong, später auch mit Yoga, und bekam eine wachsende Freude, mehr und mehr an Körperarbeit auszuprobieren und erstmalig das wahre Potential meines Körpergeistes zu entfalten, zu erleben, was wirklich in mir steckt, mir meine gesamte Körperintelligenz zu Nutzen zu machen. Zu begreifen, wer ich wirklich bin, was mein Charakter ist und was in Wahrheit krankheitsbedingt war. Es gab keinen in meinem näheren Umfeld, dem der Wandel nicht krass aufgefallen wäre.


Mit Coaching kam ich erstmalig in Berührung, nachdem ich auf der Website eines Kletterparks von einem Coach, der einem bei der Bewältigung von Höhenangst und anderen Phobien hilft, gelesen hatte. Ich suchte mir jemanden, um meine Ängste, vor Menschen zu sprechen, anzugehen und war plötzlich mitten drin in der Thematik um meine traumatische Kindheit, die körperliche und narzisstisch psychische Gewalt, die ich erlebt hatte durch meinen Vater.


Eine jahrelange, tiefe Reise begann hier, verlorene Anteile meiner selbst zurück zu holen. Wie von einer unsichtbaren Kraft geführt, öffnete sich mir hier eine hilfreiche Tür nach der anderen und ich lernte weitere unterschiedliche Heilmethoden kennen, zeigte mich sehr offen, sofern es für mich nachvollziehbar war. Ich fand immer mehr zu mir selber, meinem wahren Wesenskern.


2016 wurde ich von meiner Universität im Zuge meiner Masterthesis auf die Azoren geschickt für mehrere Monate. Ich verliebte mich unsterblich in diese Inseln, durfte direkt die ersten Nächte auf einer süßen Farm mit unglaublichem Garten übernachten, und fühlte etwas noch Ungreifbares zaghaft in mir erwachen an diesem magischen Ort, der völlig bestimmt war von den Kräften der Natur.


Ende des Jahres begann ich meine eigene Ausbildung zum Gesundheitscoach und fing 2017 mit meinen ersten Klienten an.


In Deutschland hatte ich mir mein Leben wohlgeordnet, doch nun, 2018, wurde mir der Boden unter den Füßen weggerissen, das Schicksal gab mir einen großen Push: Das Haus, in dem mein Ehemann und ich 10 Jahre lang zur Miete gewohnt hatten, ein erstes richtiges Zuhause nach etlichen Umzügen in meiner Kindheit, wurde komplett neu saniert und umgebaut (mit uns drin) in einer anderthalbjährigen Baustelle und heftigster Schmutz- und Lärmbelastung. Erstmalig kehrte ich auf die Azoren zurück und die Idee kam auf: Ich möchte auf die Azoren ziehen. Ich arbeitete ohnehin größtenteils online und sehnte mich nach einem eigenen Haus und Garten und das ideale und sehr günstige Grundstück bot sich uns an.


Die nächsten Türen öffneten sich, die mich energetisch enorm vorzubereiten schienen auf das, was erst kommen sollte. Ich erfuhr sehr viel tiefere Heilung durch schamanische Arbeit mit Pflanzenmedizin und durch ein neuartiges, sehr holistisches Vagustrainingsystem, in welchem ich mich ausbilden ließ.


Mein Vater war inzwischen an Hirnkrebs erkrankt und ich hatte angefangen, erstmalig eine richtige Beziehung zu ihm aufzubauen. Gleichzeitig wurde ich endgültig mit der Wahrheit konfrontiert, dass der Prophet oftmals im eigenen Land nichts gilt. Ich lernte auf härteste und schmerzvollste Weise loszulassen, wo man mein Wissen und meine Hilfe nicht annehmen wollte.


Als ich Anfang 2019 erneut die Azoren besuchte, um ein Grundstück zu kaufen, lernte ich Jan kennen, der von Finnland mit seinem Segelboot hierher gesegelt war, und der mein erster Klient für mein Vagustrainingsystem wurde, und der zufällig zeitgleich mit einer älteren Dame, eine deutsche pensionierte Therapeutin, die auf der Insel wohnte, mit einem Vorgängersystem meines Systems arbeitete. Seltsame Synchronizitäten. Lustigerweise kamen wir beide in der Zeit gerade von unseren strengen Ernährungsweisen weg, ich aus der Keto-, Paleo- Lowcarb-, Carnivor-Ecke, Jan dagegen aus der großteils frutarischen, rohveganen Ecke, und fingen beide vorsichtig wieder an, uns für die gesamte Bandbreite des kulinarischen Spektrums zu öffnen.


Nie in meinem Leben hatte ich so einen lebendigen, in sich ruhenden, gesunden und kreativen Mann kennen gelernt, der zudem nicht von seinem Ego bestimmt war und einen sehr klaren Blick auf die Welt hatte. Ich wollte ihm zunächst nicht glauben, dass er bereits Mitte 50 war! Es war, als hätte ich jemanden wiedergefunden, mit einer so tiefen Vertrautheit vom ersten Moment an, den ich so lange vermisst hatte. Doch konnte ich mir nicht eingestehen, dass eine große Sehnsucht, eine große Liebe in mir erwacht war. Dass ich hier wirklich meinen Seelenpartner vor mir hatte, erkannt dadurch, da ich mich selbst endlich erkannt hatte. Nein, dies zu unterdrücken war die einzige Möglichkeit für mich in dieser Situation.


Das mit dem Grundstück zerschlug sich, auf das mein Mann und ich gehofft hatten. Eine verbissene Suche begann. Ich wusste, ich muss raus aus Deutschland. Jetzt war das ideale Zeitfenster für mich.


Am Ende bekam ich das Haus, das meine heimliche große Liebe gewesen ist, die süße Farm mit dem unglaublichen, 1 Hektar großen Garten, angeboten. Die Besitzer, meine Freunde, ebenfalls beides Heiler, hatten sich überraschend entschieden, in ein kleineres Haus umzuziehen, da sie alt wurden. Kein Wunder, dass es mit all den anderen Häusern nicht geklappt hatte, das Universum hatte dieses eine schon lange für mich reserviert! Doch obwohl um Welten günstiger als in Deutschland und sehr heruntergekommen, so überstieg dies bei weitem unser Budget. Ich hatte erst angefangen, mit meiner Selbstständigkeit als Coach und Bloggerin stabil zu werden und investierte bislang alles in meine eigene Gesundheit, hochwertige Nahrung und in meine Fortbildung. Doch in mir erwachte ein tiefes Wissen, dass dies das Haus für mich ist und ich setzte mich gegen meinen zweifelnden Mann durch.


Im November 2019 verließen wir Deutschland und unterschrieben den Kaufvertrag. Es war ein enorm hartes Jahr mit diesem krassen Umbruch.

Februar 2020 besuchten wir kurz die alte Heimat Deutschland, und ich wusste nicht, dass es das letzte Mal für viele Jahre sein würde. Corona kam. Die Welt machte dicht. Ich kam noch zurück auf die Insel auf meine Farm. Vor meinem Mann, der einen Freelancer-Job bei der Bundeswehr angefangen hatte und wenige Wochen später ebenfalls zurück auf die Insel kehren sollte, schlossen sich die Grenzen, stoppten sämtliche Flüge. Ich war auf einmal in völliger Ungewissheit und Isolation abgeschnitten von meinem alten Leben.


Ich sah mich plötzlich mit der sehr baufälligen Farm alleine in der Fremde dastehen. Und fiel in ein vollkommen unerwartetes und bodenloses Loch in meiner Psyche, mein zweites großes Kindheitstrauma, ein Verlassenwerden durch meine Mutter, die aufgrund von psychosomatischer Erschöpfung durch die schwere Ehe auf unbestimmte Zeit und ständig verlängernd in Kur musste.


Ich ging durch die intensivste Zeit meines Lebens. Die Welt versank in ihr Pandemie-Schweigen, und ich begann so intensiv zu leben wie nie zuvor. Ja, nie zuvor hatte ich dermaßen hart körperlich gearbeitet, ich erlebte große bürokratische Herausforderungen durch meine Emigration, extreme Situationen durch die Coronakrise, launchte meinen großen Online-Gesundheitskongress und etablierte meine Position als deutschsprachige Expertin im modern-holistischen Gesundheitsbereich. Monate kamen mir vor wie Jahre.


Durch den Abstand zu meinem Mann, meiner Familie, meinem Land und auch der Freikirche, in der ich aufgewachsen bin, kam alles an ungesunden Mustern und unterdrückten Missständen in mir hochgeblubbert. Mit viel Abstand konnte ich mit nie dagewesener Klarheit auf alles blicken und es endlich tief fühlen.

Ich tat erstmalig wirklich das, was mir bis dahin vollkommen unmöglich erschienen war. Ich trat meiner größten Angst, meiner Verlust- und Kontrollverlustangst, entgegen, blickte ihr ins Gesicht. Ich ließ los.

Das Unvermeidliche geschah: Jan und ich fanden zueinander.

Es war die schwerste und emotionalste Entscheidung meines Lebens, eine Entscheidung FÜR MEIN LEBEN. Ich spürte es ganz klar körperlich, bekam es als Vision geschickt: Der Weg zurück ins Alte hielt nur den dunklen, schleichenden Tod für mich bereit, den Fluch meiner Familie.


Nein, es ging nur nach vorne. Ich weiß, dass das, was da biochemisch in meinen Zellen aktiviert worden war, sich ansonsten gegen mich gewandt und mich vernichtet hätte.

Dies alles, zusammen mit meiner neuen Naturnähe in dieser geografisch-energetisch außergewöhnlichen Lage, das Leben mit den harschen Gezeiten und natürlichen Rhythmen, kulminierte in meinem Kundalinierwachen, meiner Metamorphose.

Ausgeführt durch das Mastermolekül, das Histamin.

Prozesse, die durch meine jahrelange Heilungs- und Selbstfindungsarbeit angestoßen worden waren, fanden ihre Vollendung. Sämtliche alte Symptome flammten wieder auf (Haut, Darm, Gehirn) während mein Körper tiefengereinigt von alten Giften, Traumata und Neurosen und auf Gewebe-, Nervensystem- und Hormonebene komplett neu und wesentlich stärker aufgebaut wurde.


Ich ging durch eine Zeit abgrundtiefer Extreme, gefühlt zwischen Himmel und Hölle, wie ein Tod und Wiedergeburt. Ich machte die unfassbarsten Wachstumsschübe mental, seelisch und körperlich, erlebte größte Erfolgs- und Glücksmomente und wurde zugleich mit körperlichen Extremerfahrungen, meinen schlimmsten Ängsten und großen Verlusterlebnissen konfrontiert.


Nur mit Hilfe guter Coaches, mentaler Programme, cleaner Ernährung, intensiver Körperarbeit wie Breathwork und Vagustraining und meinem geballten Wissen und erlernten Fertigkeiten schaffte ich es hindurch, konnte alte Traumata und ihre Spuren in meinem Körper endlich transformieren und ihre Geschenke für mich auspacken, und als neuer Mensch auf die andere Seite, ein Prozess, der mehrere Jahre dauerte und noch andauert.

2021 verstarb mein Vater. Einen Tag später geriet ich in eine Situation, die mich mit meiner tiefen Angst vor maskulinen Autoritäten konfrontierte und hier neue Stärke in mir freisetzte: Ich verweigerte meinen ersten Coronatest und begann, die Masken zu boykottieren und mich offen dagegen auszusprechen. Meine feminine Seite fühlte sich erstmalig sicher genug in dieser Welt, erst jetzt konnte ich schwanger werden.

Die Ankunft Jan´s und meines Sohnes im Frühjahr 2022 brachte mich hierbei nochmal einige Stockwerke tiefer und näher zu meinem wahren Wesenskern und meiner Bestimmung als Mensch auf dieser Erde. Es war nochmal eine große Zeit der Bereinigung, auf körperlicher Ebene (die Haut wurde fast nochmal so schlimm wie auf den obigen Fotos, allerdings heilte ich es diesmal mit viel Ruhe, Vertrauen und Leichtigkeit, fast ohne mich bei der Ernährung einzuschränken) sowie auf Ebene des Egos. Gesundwerden bedeutet, erwachsen zu werden.

Ich bin fasziniert von diesem größten “Projekt” meines Lebens, nun einem kleinen Menschen mit all meinen Erfahrungen und Wissen einen so optimalen Start, wie nur praktisch möglich ist, in sein Leben und in die Entfaltung seines Körpergeistes zu geben. Möge er niemals das durchmachen müssen, was ich erleben musste, und möge ich einen gewissen Einfluss auf unsere Gesellschaft nehmen für eine bessere Zukunft für ihn.

Ich kann nun von mir sagen, dass ich weiß, was es bedeutet, wirklich angekommen, glücklich und zuhause, auch in meiner eigenen Haut, zu sein. Ich bin dankbar dafür, ein hochsensibler Mensch zu sein, mit allen Gaben und besonderen Fähigkeiten, die es mit sich bringt. Ich habe begriffen, welch wichtige Bestimmung Menschen wie wir in diesen Zeiten haben.


Auch ich stoße auf meinem voranschreitenden Lebensweg und in meinem Ausdehnungsprozess weiterhin auf Herausforderungen und Blockaden und erlebe dabei das vorübergehende oberflächliche Sich-Zurückmelden alter Symptome, doch nehme ich diese nun dankbar als tiefere Entgiftung, Neuordnung und wichtige Botschaften und Wegweiser an und habe zudem alles Handwerkzeug und Ressourcen, um es zu lösen und die nächste Stufe zu erklimmen.


Ich weiß, dass ich nun die Herrin über mein Befinden bin, konnte nach und nach wieder mehr Lebensmittel einführen bzw. in immer größeren Mengen vertragen, mir gleichzeitig mehr und mehr Lebensstress zumuten. Mittlerweile gibt es nichts mehr, was ich nicht (manches eben nur in Ausnahmen) essen kann. Wenn ich mir jetzt mal etwas gönne, das dann für etwas Verdauungsprobleme, Juckreiz, einen Flatscher, nervliches Unwohlsein,… sorgt, ist dies nicht mehr begleitet von Angst, ich kann es mit einem verantwortungsbewussten Umgang tun, da ich mich selbst sehr gut kennen gelernt habe.


Ich habe nun eine Wahl, bzw. kann mir alle Zeit der Welt geben, um an die wahren, meist psychisch-emotional-spirituellen Wurzeln eines aufflammenden Symptoms oder auch anderweitigen Lebensproblems zu gehen und die nötigen Prozesse zu vollenden.


In sensiblen akuten Zeiten achte ich sehr auf Ernährung und lebe allgemein sehr clean (da habe ich meine Top-Routinen und ein entsprechend eingerichtetes Heim), besitze inzwischen gleichzeitig sämtliche angstlosen Freiheiten, reise ohne mir vorher aufwändig Proviant vorzubereiten, kann auch mal eine Mahlzeit auslassen, schlage nie eine Einladung zum Essen von den freundlichen Portugiesen aus und gehe in Restaurants ohne Unterstützung durch Nahrungsergänzungsmittel. Auch ein halbes Gläschen vom azorischen Wein und das leckere Weizen-Maisbrot mit Weidekäse kann ich mir hin und wieder einmal gönnen.

Teilweise nutze ich eine Ansammlung an Histamin und “Feuer” in meinem System bewusst, um energetisch-spirituell einen Durchbruch zu vollführen.


Ich lebe heute mit Katzen, Hühnern, Ziegen und Pferden (hier Jan´s und mein englischsprachiger Blog) und kann auch die hier in diesem subtropischen Klima teilweise schimmelbelasteten Häuser stundenweise ohne jegliche Symptome abhaben.

Ich bin frei von Asthma, Allergien und Heuschnupfen, meine Verdauung läuft rund, meine Haut ist schön und mental kann ich sehr viel verarbeiten, mir viel an Belastung zumuten und mich immer weiter ausdehnen, mir meine kleinen wie großen Träume erfüllen und meine Ziele erreichen, bin zu einem sozialen und geselligen Menschen mit wunderbarer Community geworden und sehr viel unabhängiger von meinen haltgebenden Routinen (das Mamasein ist hier das beste Training). Ich denke durchaus, ganz realistisch, dass gewisse “Narben” im weitesten Sinne zurück bleiben werden in meine System, aber ich weiß, dass ich enorm viel von den Schäden und Defiziten meiner Kindheit nachträglich habe wett machen können, auf körperlicher wie seelischer Ebene.


Da ich meinen Ernährungsweg nun seit etlichen Jahren gehe, habe ich viele Erfahrungen am eigenen Leib machen können, wie mitzuerleben, wie die Bedürfnisse des Körpers sich mit der Zeit und in unterschiedlichem Kontext wandeln können und wie ich lerne, dynamisch mitzugehen. Wie emotionales Essen, Herausforderungen auf Reisen, Lebensereignisse, die Verantwortung für mein Unternehmen und gesellschaftlicher Druck einen zum temporären Schlingern auf dem Weg des Gesundwerdens bringen können und wie ich dem auf gesunde Weise begegne und daran als Persönlichkeit wachse, und wie ich schließlich in eine nachhaltige und alltagstaugliche Beziehung mit meinem Essen, meinem Körper, meinem gesamten Lebensstil übergehen kann. Die Erfahrungen, die ich über die Jahre gemacht habe, zusammen mit gezielten Fortbildungen, machen es mir nun möglich, andere Betroffene darin zu begleiten, was ihre wahren, zugrundelegenden Lebensbedürfnisse sind, wonach es sie wirklich hungert und dürstet.

Sehr aktuell aus meinem Leben berichte ich immer auf Instagram:

Dieses Stück (u.a.) wurde geschrieben und komponiert von meinen Freunden David Tepfer und Johan Farjot, inpiriert durch David´s erstes Treffen auf mich auf der Insel Terceira, wo ich ihm half, erste Schritte Richtung Heilung nach dem Unfalltod seiner Frau und Jugendliebe Becky zu tun und zurück in die Lebensfülle zu finden, während er mir zugleich in einer schweren Zeit beistand. CD hier erhältlich, hier die dazugehörige wundervolle Romanserie, eine Geschichte über Heilung der eigenen Lebensgeschichte nach Trauma. “Made in Botticelli, Leonardo mouth, You are light, air, fair and flying. Maiden of siren sea dreams. Eyes all seeing and hands all feeling. But do you flee hairy monsters? Hidden fears, tears and frozen tundra? But no turmoil in your perfection. No trauma to unfold hidden nightmares. Your future, untold, weighs lightly, Rightly unworried, your countenance, Catching light on perfect skin. Calming spirit, help me believe and go on. My future, told, weighs in measures Unknown to tellers of fortune, Defies all predictions, and sits heavily on my chest. The way is clear for you, my guide, Find the labyrinth´s path, choices, Turns and returns to starting points. I follow your lead, believe in you, And relish your maidenly beauty, Fair skin and eyes so deep – Oceans of blue green light, Birds in flight. Time and again. So, take the captain´s helm, And whisper your commands. I´m mate, crew, mast and ballast – Your friend, lover and hairy monster.”
 

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt. ~Hippokrates von Kos (460 bis etwa 377 v. Chr.), griechischer Arzt, »Vater der Heilkunde«

My biggest challenge wasn’t healing the disease, but losing all the fear and conditioning that the doctors instilled in me. ~Phil Escott

Die Sehnsucht nach mehr Gesundheit ist nichts anderes als die innere Kapazität zur Erfüllung eines größeren Lebens. Jedes Verlangen in uns ist der Versuch, eine unerfüllte Möglichkeit real werden zu lassen. Es ist Energie, die sich manifestieren will, die uns Sehnsucht spüren lässt. Das, was dich fühlen lässt, dass du mehr Wohlbefinden haben möchtest, ist dasselbe, was eine Pflanze wachsen lässt. Es ist LEBEN, welches nach größerem Ausdruck strebt. ~nach Wallace D. Wattles


Made
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57 thoughts on “Meine Geschichte

  • 26. September 2015 at 22:14
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    Wow, ich erkenne mich in so vielen Punkten deiner Geschichte wieder. Ich bin Biologin, habe Neurodermitis, die auch bei mir, vor allem durch eine Histaminintoleranz ausgelöst wird. Auch dein langer Leidensweg kommt mir sehr bekannt vor. Auch ich bin erst nach langem Suchen auf die Ursache gestoßen.

    Ich finde es toll, dass du deine Erfahrungen hier mit uns teilst. Du kannst wirklich stolz auf dich sein was du mittlerweile erreicht hast, ich finde das einfach toll!

    Ich hoffe auf diesem Blog noch vieles von dir zu lesen, ich habe ihn schon zu meiner Blog-Leseliste hinzugefügt! 😀

    Reply
    • 26. September 2015 at 22:22
      Permalink

      Hi Anna!
      Gibts ja nicht! Und, wie geht es dir dann mittlerweile? Hast du Besserung erzielen können? Es ist so eine unglaubliche Erleichterung endlich wirklich etwas in der Hand zu haben, auch wenn die Umsetzung manchmal alles andere als leicht ist. Aber schon krass, dass alles, was man von den Ärzten zu hören bekommt ist, dass man sich damit arrangieren muss, anstatt dass sie wenigstens so ehrlich sind, einem zu sagen, dass sie es nicht wissen. Dabei existiert schon soviel Literatur dazu. Ich hoffe wirklich, dass Ernährung mehr in den Fokus der praktischen Medizin rückt. Freut mich, dass dir mein Blog gefällt, ich habe jetzt endlich etwas Ferien und habe vor, ihn nach und nach zu füllen.=)
      LG,
      Doro

      Reply
  • 15. Januar 2016 at 18:24
    Permalink

    Hallo Doro,
    ich hab deinen Bericht mit großen Interesse gelesen und fand es sehr bemerkenswert wie viel du durchgehalten hast, echt Respekt, Gott sei Dank hast du was gefunden. Deinen Leidensweg kenn ich auch, durch die gleichen Symptome, und auch ich habe meinen Weg gefunden und schon sehr lange Ruhe. Ich bin aktiv in einer geheimen Facebook-Gruppe und hab mal deinen Link gepostet Wir sind eine kleine Gruppe und suchen nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten für Neurodermitis– so heißt auch die Gruppe. Sicherlich werde ich weiter verfolgen, wie es dir in Zukunft so geht, hoffentlich immer besser, alles liebe für dich Jutta

    Reply
    • 15. Januar 2016 at 18:37
      Permalink

      Hallo Jutta,
      dankeschön, ja es war oft zum Verzweifeln und man fühlt sich alleine und nicht verstanden. Aber alleine schon zu wissen, dass es irgendwie möglich ist, spornt einen ungemein an. Was würdest du sagen, was bei dir die Hauptursachen waren? Freue mich sehr für dich, dass auch du deinen Weg gefunden hast! Ich hoffe, wir können noch viele andere inspirieren, denn wenn die Ärzte uns nicht helfen, müssen wir es gegenseitig tun. Mir geht es ziemlich gut mittlerweile, kann auch essenstechnisch mehr vertragen. Heute war ich joggen und konnte schwitzen ohne die kleinste Reaktion. Es sind diese kleinen Dinge, die nur wenige Menschen verstehen. Allerdings muss ich trotzdem weiterhin diszipliniert meinen Weg verfolgen, aber ich weiß ja, wofür ich es tue. Dir auch weiterhin alles Gute und viel Gesundheit! =)
      LG,
      Doro

      Reply
  • 22. Januar 2016 at 21:14
    Permalink

    Liebe Doro,
    Bei mir gibt es sehr viele Sachen, die ich aufführen könnte.Es ging mir schon lange sehr schlecht und war damals mal wieder bei meiner Hautärztin und die sagte Frau Wagner finden sie sich doch endlich damit ab, dann wird es ihnen auch besser gehen. Und irgendwie war das dann mein Anlass. Ich informierte mich überall und wollte schon nach Israel, doch durch eine Bekannte, erfuhr ich von der basischen Pflegecremes von Siriderma und wollte doch nochmal was probieren. Ich habe sozusagen einen Kortison Entzug mitmachen müssen. Ich hab mich mit der Zinkcreme dick eingecremt und dann eingewickelt. Morgens abgewaschen und eine Aufbaucreme aufgetragen. Die Haut hat sich gewehrt; es nässte und schuppte ,sie wurde auch eitrig. Ich habe sie wochenlang behandelt. Aber da ich auch eine Verbesserung bemerkte und die Zinkcreme den Juckreiz sehr gut nahm, war ich zuversichtlich und machte trotz Rückschlägen weiter. Nach und nach wurde die Haut besser und stabiler, die Ekzeme zogen sich zurück. Zuerst wurde mein Gesicht besser und dann die Gelenke am längsten hatte ich die Hände betroffen. Ich brauchte kein Cortison, und das hat mich motiviert weiter zu machen. Natürlich hab ich versucht mich gut zu ernähren: nur das was ich wirklich als für mich verträglich eingestuft habe. Dann möglichst sehr vitaminreich: Mineraltabletten, Vitamin B Komplex , Öle mit Gammalinolensäuren ect. Bäder mit natürlichen Olivenöl und Sahne: Heute würde ich Basenbäder machen. Ich ging ab da regelmäßig in die Sauna um die Haut zum schwitzen zu bewegen natürlich ohne Aufgüsse und nicht zu lang oder zu heiß. Ich machte regelmäßig Autogenes Training oder einen Mittagsschlaf um die täglichen Belastungen abzumildern. Ich achtete auf ein gutes Umfeld und hatte Glück einen Lebenspartner zu finden, der mich unterstütze und bekam auch die Kinder die ich mir gewünscht habe. Ich bin sehr Gesundheitsbewußt und für alternative Heilmethoden offen. Ich habe jetzt schon über 20 Jahre Ruhe und lebe sehr bewußt heute mache ich Yoga und bin beruflich sehr eingespannt und trotzdem super belastbar und werde kaum krank. Ich habe zwar meine Allergien und das Asthma aber das belastet mich nicht so. Natürlich hoffe ich, auch das noch eines Tages in den Griff zu bekommen und gebe nicht auf. Was ich im Übrigen keinem raten würde es gibt so viel, und wie du schon schreibst, viele Wege die man beschreiten kann, man muss nur mutig sein und auf die innere Stimme hören. Dir alles Liebe weiterhin 🙂 Jutta

    Reply
  • 19. Februar 2016 at 19:14
    Permalink

    Hallo Doro,

    ich bin durch Deine Beiträge auf LIBASE auf deinen Blog gestoßen.
    Ich bin zwar nicht selber betroffen, aber meine 24-jährige Tochter hat große Probleme, viele Allergien, Asthma, oft starke Darmbeschwerden, Bauchschmerzen etc.
    Viele Sympthome und Beschwerden, die du beschrieben hattest, treffen eins zu eins auch auf sie zu.
    Wir sind zur Zeit viel am Ausprobieren und deinen Blog zu lesen macht Mut und gibt Kraft nicht aufzugeben.
    Vielen Dank dafür. So eine ausführliche Seite mit Erfahrungen von jemanden, der selber davon betroffen ist, habe ich lange gesucht.
    Was ich dich aber fragen wollte. Hast du dich auch einmal auf Nahrungsmittelallergien speziell testen lassen? Also nicht dieser umstrittene IGG-Test, sondern richtig auf IG4 Nahrungsmittelallergien?

    Liebe Grüße von Jana

    Reply
    • 19. Februar 2016 at 23:21
      Permalink

      Hallo Jana,
      schön, dass du meine Seite gefunden hast, ich hoffe, dass sie euch ein wenig weiterhilft. Finde das toll, dass du so versuchst deiner Tochter zu helfen. Über diesen IgG / IgG4 bin ich mir immer noch nicht so wirklich im Klaren. Habe ihn kürzlich auf Verordnung meiner Heilpraktikerin gemacht, und kamen auch z.T erhöhte Werte bei Pools raus (bis Höhe 3 auf einer Skala von 0-6), aber das wäre angeblich nicht bedenklich. Scheint mir nicht wirklich was gebracht zu haben. Kann mir schon vorstellen, dass es Sinn machen kann, aber irgendwie scheint noch keiner so richtig zu wissen, wie man die Ergebnisse zu intepretieren hat. Vielleicht steckt es einfach noch zu sehr in den Kinderschuhen. Ich würde an eurer Stelle erstmal an anderer Stelle suchen. Ich persönlich halte das Führen eines Ernährungstagebuchs + Eliminationsdiät noch für das mit Abstand Aussagekräftigste.
      Alles Gute und liebe Grüße,
      Doro

      Reply
  • 30. Juni 2016 at 17:40
    Permalink

    Hallo liebe Doro,

    ich bin auch durch Libase auf Deinen Blog gestoßen. Ich erkenne mich auch in vielen Deiner Symptome wieder. Habe seit Geburt an Probleme und jetzt nach 21 Jahren kam dank eines Gentests endlich die Diagnose : erblich bedingte Histaminintoleranz. Ein Gendefekt auf dem DAO bildenden Gen ist Schuld… Zusatzlich habe ich auch noch eine Fructoseintoleranz, multiple Allergien und eine Glutensensivität.
    Leider ist die erbliche HIT sehr sehr selten und ich habe noch kaum Informationen dazu, bzw kenne keine Betroffene. Kannst Du mir da zufällig weiterhelfen? 🙂

    Liebe Grüße
    Amelie 🙂

    Reply
    • 6. Juli 2016 at 14:38
      Permalink

      Hey Amelie,
      danke für deinen Kommentar! =) Klingt ja wirklich ähnlich wie bei mir. Wie genau heißt das betroffene Gen? Die Sache ist die, dass Gene unser Schicksal nicht in Stein meißeln. Sie werden nur je nach Umweltsituation an oder ausgeschaltet und da gibt es viele Möglichkeiten, sie durch Lebensstil zu beeinflussen, es erfordert aber Geduld. Kennst du die Seite vom Lowhistaminechef bzw. kannst du gut Englisch? Auch bei ihr wurden auch verschiedene Genvarianten festgestellt (Gendefekt klingt immer so negativ behaftet), die es bei ihr eigentlich unmöglich machen sollten, dass sie gewisse Lebensmittel, wie Kurkuma, verträgt, aber mittlerweile verträgt sie alles. Oder die Seite von Allison Vickery, die ihr Leben lang an DAO-Mangel litt: http://alisonvickery.com.au Die Forschung dahingehend steckt noch ziemlich in den Kinderschuhen, also lass dir keine Angst einjagen oder Beschränkungen auferlegen. Es ist gut, dass du jetzt deine Ausgangsbasis kennst, aber das ist noch lange nicht das Ende vom Lied. Ich werde dahingehend auch noch weiterrecherchieren.
      Dir alles Gute und hoffe noch von dir zu hören!
      Doro

      Reply
      • 11. Juli 2016 at 12:47
        Permalink

        Hey Doro,
        vielen Dank für Deine Antwort! Laut Laborbefund heißt das Gen “DAO bzw. ABP1”. Sagt Dir das was? Eine schöne Vorstellung, Gene an- und ausschalten zu können, aber richtig vorstellen kann ich mir das nicht … Wie soll das gehen?

        Ja, die Seite Lowhistaminechef kenne ich. Soweit ich das verstanden habe, hat sie aber einen anderen genetischen “Defekt” als ich. Bei ihr scheint das mit den Mastzellen zusammenzuhängen, bei mir ja aber mit der DAO Bildung.

        Ich hoffe auch darauf, dass die Medizin in diese Richtung noch viel forscht, da gibt es nämlich leider noch viel Nachholbedarf… Eine Schande, dass allgemein Nahrungsmittelintoleranzen nicht im Lehrplan des Medizinstudiums stehen…

        Dir auch alles Gute! 🙂
        Amelie

        Reply
        • 19. Juli 2016 at 14:03
          Permalink

          http://www.histaminintoleranz.ch/de/histaminose_dao-abbaustoerung.html : “Bereits kennt man mehrere DAO-Gen­varianten (umgangs­sprachlich oft als “Gendefekte” bezeichnet), die nach­weislich einen Einfluss auf die DAO-Produktion bzw. auf die DAO-Aktivität haben. Auch hier gilt aber wieder wie bei den DAO-Hemmern: Die verminderte DAO-Aktivität lässt zwar eindeutig den Histamin­spiegel ansteigen, aber dies liess sich bisher nicht klar mit der HIT-Sympto­matik in Verbindung bringen [Maintz et al. 2011]. Personen mit funktions­mindernden Gen­varianten (“Gen­defekten”) haben gemäss dieser Studie nicht nachweis­lich häufiger eine Histamin-Intole­ranz als Personen mit der häufigsten (=”normalen”) Gen­variante.”
          Es sollte zumindest nicht ausgeschlossen werden, dass es nicht auch andere Ursachen für deine Probleme gibt, in der Regel kommen mehrere Sachen zusammen (aber das kann ich so jetzt nicht beurteilen). So hat meine Mutter zum Beispiel auch das “mutierte Brustkrebsgen” (eine gewisse Genvariante), hat aber keinen bekommen in den typisch jungen Jahren, dann aber mit fast 60 Jahren Altersbrustkrebs (ich denke wegen einer extrem stressigen Zeit ausgelöst) und dabei wurde dann durch Zufall gefunden, dass sie diese Genvariante trägt und dann wurde gleich erstmal den Genen alle Schuld in die Schuhe geschoben. Es wird dann auch immer so negativ von “Defekt” gesprochen, dabei sind diese Gene oftmals gleichsam mit großen Vorteilen verbunden, zum Beispiel größere Resistenz gegen gewisse Krankheiten! Ich denke das wichtige ist, dass du jetzt überhaupt erstmal weißt, was dein Ausgangspunkt ist. Nutze das, nicht um dich entmutigen zu lassen, sondern um jetzt von hier aus zu arbeiten. Ich würde an deiner Stelle soweit möglich alles versuchen, um deinen Körper zu unterstützen. Die für dich richtige Ernährung austesten, auf eine gute Lebensweise achten, den Körper bei der Entgiftung unterstützen, Darm heilen, antientzündlich essen, Toxine meiden.
          Darüber entscheidest du, ob dein Körper positive oder negative Signale erhält, und dementsprechend werden vereinfacht ausgedrückt entsprechende Enzyme bereitgestellt, die gewisse Genabschnitte im Zellkern aktivieren. Erkundige dich auch mal bezüglich Epigenetik. Wir können mit unserer Lebensweise so viel beeinflussen, und nur darauf sollten wir uns konzentrieren, nicht auf die angeblichen Grenzen. Sieh es einfach als deine persönliche Challenge an, und glaube mir, du wirst sehr daran wachsen!

          Reply
  • 8. Dezember 2016 at 11:07
    Permalink

    Hey Doro,

    könntest du meinen Kommentar bitte löschen, weil die Autoeingabe meinen ganzen Namen eingegeben hat und ich nicht möchte, dass der gepostet wird.

    Vielen Dank!

    Reply
    • 8. Dezember 2016 at 18:16
      Permalink

      Ist erledigt! Kannst es gerne noch einmal posten.

      Reply
  • 28. Dezember 2016 at 14:01
    Permalink

    Liebe Doro,
    ich habe seit ungefähr meinem 7. Lebensjahr Neurodermitis -ohne weitere Allergien.
    Unzählige Hautärzte sagte, ich müsse damit Leben, könne evlt. Linderung finden, wenn ich die Ernährung ändere. Da meine Neurodermitis einfach immer da ist, wußte ich nie, welche Lebensmittel diese den überhaupt beeinflussen. Allergietests waren immer ohne Befund, so dass meine Hautärzte meinten, von der Ernährung käme das wohl eher nicht, sondern eher durch Streß.
    Nun hatte ich vor 5 Wochen eine Magen-Darm-Grippe und die Neurodermitis ist so schlimm. Ich werd noch verrückt. Bin nun bei einer Heilpraktikerin in Behandlung. Eine Stuhlprobe schicke ich morgen ein. Im Januar habe ich mir vorgenommen eine Woche zu fasten und dann ein Ernährungstagebuch zu führen und erstmal die Milchprodukte wegzulassen, ausserdem stark hinstaminhaltige Lebensmittel zu meiden (da habe ich festgestellt, dass ich da reagiere!). Das wird mir sehr schwer fallen. Ich bin mit meinen 41 Jahren so “eingefahren” und muß ja auch noch für meinen Mann und Kinder kochen. Sicher möchte ich das unbedingt machen, aber ich weiß einfach nicht, was ich sonst noch so kochen/essen kann. Ich werde nun deinen Blog nach Tipps durchforsten 🙂 und wünsche dir alles Liebe…folge dir nun auch bei Facebook

    Reply
    • 28. Dezember 2016 at 18:38
      Permalink

      Hi Myri,
      wow, da hast du aber auch schon einen langen Leidensweg hinter dir, da finde ich es super, dass du es jetzt in die Hand nehmen möchtest! Unser Körper ist eine Wundermaschine, lass dich von niemandem entmutigen. Ich hoffe, ich kann dir mit meiner Seite weiterhelfen, aber wenn du ein bisschen direkt Hilfe brauchst, ich biete ab jetzt auch 1 zu 1 Coaching an. Gerade beim Aufbau deiner Eliminationsdiät kann es sehr hilfreich sein, mit viel System an die Sache ranzugehen, um schnellstmöglich Resultate zu erzielen und Nährstoffmängel zu vermeiden.
      Alles Gute dir! =) Und danke für den Like auf Facebook!^^

      Reply
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  • 10. Mai 2020 at 15:55
    Permalink

    Liebe Doro,
    herzlichen Dank für deine so umfassend ehrliche Schilderung deines Weges!
    Ich habe mir auch bereits deine Videokurse angesehen, dein E-Book gekauft & bin bei all dem auf sehr viele sehr hilfreiche Informationen gestoßen! 🙂
    Da ich selbst gerade massive Beschwerden mit meinem Darm habe (ich vermute eine chronische Entzündung) & außer Gemüse & Fett kaum etwas gut vertrage, würde mich sehr interessieren, wie lange bei dir die Phase der Schonkost gedauert hat. Kannst du da etwas zur zeitlichen Orientierung sagen? Wie lange sollte ich wirklich konsequent Dinge meiden? Eine Woche? Einen Monat? Ein halbes Jahr?
    Ich würde mich sehr über ein paar Worte von dir freuen!
    Anika

    Reply
    • 18. Mai 2020 at 14:46
      Permalink

      Liebe Anika,
      ich danke dir für deine Worte und dein Vertrauen. Das kann schon sinnvoll sein, mal einen ganzen Monat streng die Schonkost zu machen, und dich dann langsam voranzutasten, immer wieder zur Schonkost zurückkehren (mach ich selbst heute noch in starken Stresszeiten) und sie auch für dich anzupassen. Bis der Darm wirklich geheilt ist kann es ein Jahr dauern. Nimm auch unbedingt an meinem Darmkongress am 22.5. teil!
      Herzliche Grüße,
      Doro

      Reply
  • 1. Juni 2020 at 11:34
    Permalink

    Sehr interessante Geschichte, ich freue mich wirklich sehr dass es dir nach dem langen Leidensweg heute so gut geht. Das mit dem Schimmel kann ich nur bestätigen… ich habe knapp über 3 Jahre in einer Wohnung mit Schimmelpilzbefall gelebt (war aber nicht sichtbar) und es zu spät herausgefunden… da ich zudem noch sehr viel intensiven Sport getrieben habe hat mich das komplett zerlegt und mein Gehirn wurde traumatisiert, meine Mastzellen wurden daueraktiv und mein EBV und Zoster Virus haben sich reaktiviert. Momentan bin ich dabei u. a. mit dem Gupta Programm (danke hier für dein tolles Video mit Ursula Rothamel) mein Gehirn “neu zu verdrahten” um aus dem chronischen Stress heraus zu kommen den der Schimmel hinterlassen hat… es klappt wunderbar und meine Mastzellen werden langsam ruhiger… es ist erschreckend was Schimmel anrichten kann…

    Ich wünsche dir alles Gute für deine Zukunft, es ist schön dass es Menschen wie dich gibt die ihre Erfahrungen teilen und anderen somit zu helfen. Liebe Grüße aus Thüringen!

    Reply
    • 6. Juni 2020 at 15:10
      Permalink

      Danke für das Teilen deiner Erfahrungen Andreas. Ich kann das so gut nachvollziehen. Dir ebenso weiterhin alles Gute!
      Herzliche Grüße,
      Doro

      Reply
  • 20. Juni 2020 at 5:18
    Permalink

    Um Himmels Willen,
    als ich Ihre Geschichte gelesen habe, war nur ein Einziger Gedanke:
    Sie brauchen dringend eine Psychotherapie!
    Alles Gute Ihnen.

    Reply
    • 30. Juni 2020 at 18:44
      Permalink

      Körperarbeit war mein letztes entscheidendes Puzzleteil. =) Ich werde meine Geschichte demnächst aktualisieren. Danke!

      Reply
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  • 17. September 2020 at 12:57
    Permalink

    WOW!
    Ich hatte nach “safe and sound protocol” in Deutschland gesucht und habe dabei Deine Seite entdeckt. Weil ich alle Beschwerden unter der Seitenüberschrift für mich ankreuzen kann, bin ich echt stutzig geworden und habe weiter gelesen.
    Das is ja ein Ding, dass das bei Dir ähnlich verlief wie bei mir! (Neurodermitis seit Babyalter, Allergien, Depressionen, Erschöpfungssyndrom, Histaminintoleranz, Hochsensibel….)
    Auch ich habe in den letzten 10 Jahren viel für mich entdeckt, verbessert, verarbeitet. Vielleicht finde ich ja noch neue Anregungen bei Dir! Toll dass Du so viel für Dich erreicht hast!

    Wie kann man denn z.B. die Schimmelbelastung in der Wohnung überprüfen? Und gelten für Pflänzchen wie Dich oder mich vielleicht andere Grenzwerte…
    Das hatte ich nämlich bisher gar nicht auf dem Schirm – und da wir im halben Kellergeschoss wohnen – hinten mit großer Terrasse, könnte das ja ein Faktor sein, der es mir hier schwerer macht. In den letzten Jahren nehmen nämlich Allergien und Histaminkram wieder zu.
    Toll, ich werde Deine Seite mal Stück für Stück durchstöbern!
    LG, Sandra aus BW

    Reply
    • 26. September 2020 at 21:05
      Permalink

      Liebe Sandra,
      das ist tatsächlich ein weites Spektrum mit der Toleranz! Schau mal unter Doro´s Favorites, Equipment habe ich das Schimmeltestkit verlinkt, das ich selbst schon verwendet habe und Klienten empfehle. Du hast ja wirklich einen ähnlichen Weg wie ich hinter dir, da wünsche ich dir alles Gute und freue mich, wenn ich dir hier noch weiterhelfen kann.
      Herzliche Grüße,
      Doro

      Reply
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  • 26. Dezember 2020 at 16:56
    Permalink

    Liebe Doro
    Es ist für mich ein grosser Glücksfall, dass ich vor längerer Zeit auf deine Seite gestossen bin. Erst dadurch konnte ich meine verschiedenen Symptome einreihen und habe auf Vieles eine Antwort gefunden. Aber immer wieder stehe ich so alleine da und niemand versteht mich – das ist sehr schmerzhaft und stimmt mich traurig.
    Ich habe mich vor vielen Jahren auf den Weg gemacht, gekämpft……ich würde mich freuen, mit dir zusammen weitergehen zu dürfen.
    Könntest du dich bitte bei mir melden?
    .Herzlichen Dank und liebe Grüsse
    Monika

    Reply
    • 4. Januar 2021 at 17:44
      Permalink

      Liebe Monika,
      danke auch für deine Email, ich habe dir zurückgeschrieben! Keiner sollte mit so etwas alleine unterwegs sein, wie ich von meiner Geschichte weiß. Was für eine Art von Hilfe suchst du denn? Hast du schon was von meinen Ebooks gelesen, oder hast du Interesse an Einzel- oder Gruppencoaching?
      Herzliche Grüße,
      Doro

      Reply
  • 30. Dezember 2020 at 16:18
    Permalink

    Hi Doro, Danke für deine Geschichte. Ich denke sie macht Mut für alle die eine ähnliche Odyssee hinter sich haben um eine brauchbare Diagnose und die entsprechende Therapie zu bekommen. Meine Geschichte ist in vielen Punkten ähnlich. Auf deine Seite bin ich gestoßen nach dem ich diesen Beitrag auf Youtube gesehen habe: “Why Changing The Way You Breathe Will Transform Your Body and Mind with James Nestor”. Hier geht es um das Nervensystem, das sämtliche Vorgänge im Körper steuert und wie man es über die Atmung wieder ins Gleichgewicht bringen kann. Ist leider nur auf Englisch, aber dennoch recht gut verständlich. Hat mir geholfen. Ein weiterer Puzzlestein auf dem Weg zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden… liebe Grüße und alles Gute, Andy

    Reply
    • 4. Januar 2021 at 17:47
      Permalink

      Lieber Andy,
      schön, dass du bei mir gelandet bist! Ohja, sehr spannend, die Atmung ist so ein fundamentaler Aspekt, lässt auf vieles, was bei uns los ist, Rückschlüsse ziehen, und umgekehrt können wir so viel Einfluss nehmen über sie, auch z.B. auf unseren Säure-Basen-Haushalt, aber allen voran, wie du schreibst, das Nervensystem, das ALLES steuert, auch eben unser Immunystem. Auch ich finde noch immer neue Puzzleteile, more to come!
      Herzlich, alles Gute weiterhin für deinen Weg, denk dran, es geht um GESUNDWERDEN, nicht um Krankheit,
      Deine Doro

      Reply
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  • 17. Februar 2022 at 14:18
    Permalink

    Hallo Doro,
    in dem Buch was Du geschrieben hast, geht es da auch um Mastzellen?
    Und, wie ist es als Hörbuch geeignet, kann man eine CD davon bekommen?
    Weil ich habe weder Smartphone, noch ebook-reader.
    Viele Grüße
    Yvonne

    Reply
  • 17. Februar 2022 at 14:20
    Permalink

    …würde es dann gerne kaufen. Kannst mir auch gerne per mail antworten oder, wenn die Antwort hier erscheint, eine Nachricht, dass die Antwort hier ist.

    Reply
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