Was ich esse

Das Wichtigste zuerst: Jeder ist verschieden! Vor allem darin, was das Verhältnis an Kohlenhydraten, Fett und Protein betrifft, das man benötigt. Das musst du für dich selbst herausfinden, wo es dir am besten geht, wo dein Blutzucker etc. am stabilsten ist. Das kann auch je nach Lebenssituation, körperlicher Belastung etc. schwanken. Auch gibt es manche, die sich mit Rohkost viel besser fühlen und andere wie mich, für die das (zumindest momentan noch) überhaupt nichts ist.


März 2017

Im Grunde gibt es nichts mehr, das ich nicht essen kann, manches eben in wirklich riesengroßen Ausnahmen, wenn es sich im Restaurant nicht vermeiden lässt, und dann natürlich auch nur in kleinen Mengen. Alkoholische Getränke meide ich noch quasi komplett, sowie konventionelle Kuhmilchprodukte. Kürzlich einen normalen Burger gegessen, und es ist nichts Schlimmes passiert, aber ich werde keine Gewohnheit draus machen. Saccharose und Frittiertes verursacht weiterhin Pickel, wird weitestgehend vermieden. Ich versuche, weiterhin nach Möglichkeit meinem „cleanen“ Weg zu folgen, aber brauche mich auch nicht mehr so krass zu isolieren, wenn ich mit anderen unterwegs bin, was ein gutes Gefühl ist. Ich freue mich auch zu sehen, dass die Menschen in meinem nahen Umfeld ebenfalls anspruchsvoller werden und sich mehr und mehr Gedanken darüber machen, wie unser Gemüse behandelt und unsere Nutztiere gehalten werden.


April 2016

Ab und zu gehen nun auch Linsen wieder! Mann bin ich glücklich! Aber auch hier steckt der Teufel im Detail: Nicht zuviel, 24h lang in Wasser eingeweicht zum Ankeimen (Abbau von Phytinsäure), und dann wenn möglich im Dampfdrucktopf zubereitet, was Lektine zerstört.

Was ich ebenso erstaunlich gut vertragen habe, waren jetzt kleine Mengen an Hochprozentigem. Wein und Bier scheinen wegen Histamingehalt, Hefen und Mycotoxinbelastung bei den meisten nicht zu gehen, aber hochprozentige, klare Alkoholika sind sehr rein. Schon wieder so eine Sache, die erstmal völlig gegen die Intuition geht, aber es funktioniert bei den meisten wirklich. Es erklärt auch, warum Apfelessig bei den meisten okay ist. Auch andere Ernährungsgrößen bestätigen es. Ich möchte dich hier jetzt zu nichts verleiten, denn wenn du ein entzündliches Problem hast, ist auch davon auszugehen, dass deine Leber nicht im einwandfreien Zustand ist, aber wir sind ja auch nur Menschen.

Bei Milchprodukten halte ich mich weiterhin an Butter und Ghee, in Ausnahmen mal andere fettreiche Produkte wie Sahne und Schmand. Ansonsten scheint Milch wirklich mein Entzündungslevel zu erhöhen, vor allem die Mundwinkel sind dann betroffen, auch habe ich das Gefühl, infektanfälliger zu werden, wenn ich z.B. mal ein Stück Mozzarella gegessen habe. Laktoseintolerant bin ich nicht, aber von Rohmilch bekomme ich ziemlich Brainfog, was darauf hindeutet, dass ich die Milchlektine nicht vertrage (leider). Zu Ziegen- und Schafsmilchprodukten kann ich noch nichts Gesichertes sagen, scheint besser zu sein, aber wirklich schwierig zu sagen.


 

Februar 2016

Der Metabolic Typing Test durch Paul Chek sowie Dr. Mercola ergaben, dass ich ein Proteintyp bin. Beim fortschreitenden Finetuning merke ich wirklich ein deutlich besseres Befinden (emotional und energiemäßig stabiler), wenn ich darauf achte, bei jeder Mahlzeit genug Fleisch zu essen, und vor allem keinerlei Kohlenhydrate auf nüchternen Magen. Ohne KHs gehts bei uns Frauen aber auch nicht, wie ich auch selbst gemerkt habe! Es gibt aber auch Ausnahmetage, da brauche ich plötzlich kaum Protein und mehr KHs, da habe ich inzwischen ein gutes Gespür für entwickelt und höre einfach auf meinen Körper.

Außerdem scheint es wirklich Citronensäure zu sein, die mir Probleme macht, was z.B. erklärt, warum ich keine Himbeeren, aber super Brombeeren vertrage. Und warum Zitrusfrüchte für Histaminiker (also auch Neurodermitiker) nicht gut sind.

Und an dieser Stelle möchte ich nochmal bemerken, dass das absolut Kritischste für mich mycotoxin- also schimmelbelastete Lebensmittel sind. Also alles Pulverisierte und Getrocknete, und natürlich auch Nüsse, Getreide und Hülsenfrüchte. Im Sommer, wenn die Belastung von außen durch das trockene Wetter gesenkt ist, steigt hier wieder die Toleranzschwelle, aber im Winter muss ich sehr streng sein. Auch ein Blutallergietest ergab hier noch hohe Werte.


 

6. September 2015

Dank Probiotika und Vitamin C-Infusionen kann ich so langsam die Menge an Histamin, Fruktose und Antinährstoffen (das heißt auch mehr Rohkost) erhöhen und hin und wieder sogar etwas „sündigen“ (mit gesunden Sachen wie Ananas oder Avocado in kleinen Mengen), ohne dass es sofort zur Reaktion kommt. Und selbst wenn das passiert, hat sich mein Körper innerhalb von ein zwei Tagen wieder so gut wie davon erholt! Das Schöne ist, dass ich nun auch nicht mehr so übertrieben bei der Lagerung von Fleisch aufpassen muss, was mir einen enormen Aufwand erspart. Aber ich bin natürlich immer noch vorsichtig, das was ich mir hier aufgebaut habe ist einfach zu wertvoll, um es wieder aufs Spiel zu setzen. Aber es war unglaublich himmlisch, mir mal wieder ein Stück Wurst zu gönnen! =)



Was ich aktuell esse, Stand August 2015

Ich ernähre mich sehr antientzündlich, eine Mischung aus der Bulletproofdiet, dem Autoimmune-Paleoprogram (AIP) und nach dem Lowhistaminechef. Grundsätzlich esse ich immer noch ziemlich histamin-, fruktose- und oxalsäurearm. Histamin ist bei mir das größte Problem, es sorgt bei mir für metallisch brennenden Juckreiz, rote Entzündungen, großflächigem Anschwellen und Aufspringen der Haut, außerdem für starke Heuschnupfensymptome wie Niesen und Zuschwellen und Brennen der Augen, ein Zuschwellen meiner Nasenlöcher (wenn ich meinen Histaminspiegel niedrig halte, bleibe ich auch gänzlich vom Heuschnupfen verschont), außerdem für starke Erschöpfung. Fruktose führt bei mir ebenfalls zu Hautreaktionen, eher in Form von roten, nässenden Flecken und aufplatzenden Bläschen und Anschwellen der Finger, außerdem Blähungen, Bauchkrämpfe und Koliken, depressive Verstimmungen und Müdigkeit und Akneausbrüchen, aber auch zu Reaktionen der Atemwege. Oxalsäure führt bei mir zu einer Art benebelten Zustand, starken Konzentrationsproblemen, teilweise Schwierigkeiten, Gesagtes zu Verstehen und Gesprächen zu folgen, teilweise am nächsten Tag, als wäre mein Gehirn frittiert worden, und dann extrem lichtempfindlich, insgesamt eine schwere körperliche Erschöpfung, als würde Gift durch meine Adern fließen, und stechende und brennende Quaddelbildung auf bereits gereizten oder dünnhäutigen Stellen. Ansonsten esse ich glutenfrei und verzichte bis auf Butter auf Milchprodukte. Bei Fetakäse aus Schafsmilch oder Ziegenkäse mache ich hin und wieder eine Ausnahme, dann aber auch nur in kleinen Mengen. Außerdem muss ich langsam machen mit Rohkost und Ballaststoffen, da ich ansonsten schnell Blähungen bekomme. An Lebensmittelallergien konnte bei mir bislang nur die Haselnuss identifiziert werden, auch über einen IgE-Bluttest. Meine Reaktion auf frische, rohe Haselnüsse: Ein starkes und scheußliches Brennen und Jucken im gesamten Mund- und Rachenraum und auf der Zunge. Auf Nüsse verzichte ich zur Zeit trotzdem weitestgehend komplett, da sie histamin-, oxal- und auch phytinsäurereich sind, was sie schwer verdaulich macht. Wichtig auch: Wenn ich es mir irgendwie leisten kann nur Bioprodukte oder aus Freilandhaltung, um die Toxinbelastung zu verringern (vor allem bei tierischen Produkten und Fetten und Ölen).


Unbegrenzt verträglich für mich:

Eigelb, meist roh

Ghee, selbstgemacht, zum Braten geeignet

Butter, meist Kerrygold oder Demeterbutter, sehr hitzestabil, zum Braten geeignet

Fleisch, so frisch wie möglich, mittlerweile auch frisches Hackfleisch

Brühe aus Knochen, so frisch wie möglich

Fisch, Tiefkühlware

Innereien, so frisch wie möglich, reich an Vitamin A und der Aminosäure Glycin

Olivenöl, antientzündliche Eigenschaften

Avocadoöl, antientzündliche Eigenschaften, gut fürs Gehirn

Kokosöl, blutzuckerstabilisierend, gute Energiequelle fürs Gehirn, antientzündlich, sehr hitzestabil

Kokosmilch, blutzuckerstabilisierend, gute Energiequelle fürs Gehirn, antientzündlich, ohne Zusatzstoffe!

Schwarzkümmelöl, histaminsenkend, zeckenabwehrend, für die kalte Küche oder direkt einnehmen

Hanföl, reich an antientzündlichen Gamma-Linolensäure, entzündungshemmend, gut für die Haut, für die kalte Küche oder direkt einnehmen

Esskastanien (Maronen), Stärkequelle

Weißer Reis, meist Basmati

Kochbanane, histaminarm

Spargel, reich an Schwefelverbindungen

Schwarzwurzeln

Paprika, rot, gelb, sehr Vitamin C haltig (grüne etwas oxalsäurereicher)

Brokkoli, auch -sprossen, reich an Schwefelverbindungen

Blumenkohl, reich an Schwefelverbindungen

Kohlrabi , reich an Schwefelverbindungen

Zucchini

Gurke, entzündungshemmend

Kürbis

Karotte

Fenchel, darmberuhigend, histaminsenkend

Knoblauch, reich an Schwefelverbindungen, Selen, Glutathion

Zwiebeln (nicht roh da blähend), reich an Schwefelverbindungen, enthält histaminsenkendes Quercetin

Schnittlauch, reich an Schwefelverbindungen, enthält histaminsenkendes Quercetin

Lauchzwiebeln, reich an Schwefelverbindungen, enthält histaminsenkendes Quercetin

Salat

Radieschen

Kräuter, reich an Vitaminen, Mineralien, antientzündlich

Ingwerwurzel, antientzündlich, histaminsenkend, verdauungsfördernd, darmberuhigend

Kurkumawurzel, ausnahmsweise auch als Pulver, antientzündlich, histaminsenkend, antikrebs

Zitronengras, antientzündlich, histaminsenkend

Jodiertes Meersalz, Mineralien, Osmotischer Haushalt der Zellen, Jod für fast alle Organe sehr wichtig

 Zubereitungsmethoden: Vorwiegend gekocht und gedünstet, ab und zu gebraten und gebacken, selten gegrillt.


In Maßen, nicht täglich:

Ei, nicht mehr als zwei auf einmal, da ich mich ansonsten matschig fühle nach dem Essen

Austern, lebend! (Reflexe testen), frisch geöffnet, sehr zinkhaltig

Kokosmus, -raspeln, zuviel kann Darm reizen wegen vielen Ballaststoffen

junge Trinkkokosnuss (so frisch wie möglich, sehr verderblich, fruktosereich)

Kartoffeln, nur geschält, am besten kochen und Kochwasser wegschütten da reich an Oxalsäure und Saponinen, nur zusammen mit viel Fett und Protein da hochglykämisch

Süßkartoffel, am besten kochen und Kochwasser wegschütten da reich an Oxalsäure

Tapiokastärke, Cassavamehl, Pfeilwurzelmehl

Artischocke, kochen und Kochwasser wegschütten da reich an Oxalsäure, gut für die Leber, fructoseüberschüssig

Sellerie

Lauch, Porree, reich an Schwefelverbindungen, enthält histaminsenkendes Quercetin aber auch Oxalsäure

Rote Bete, kochen und Kochwasser wegschütten da reich an Oxalsäure

Grüne Bohnen, Erbsen

Mungbohnensprossen, so frisch wie möglich (Asialaden)

Gemüsemais

Pastinaken, am besten kochen und Kochwasser wegschütten da reich an Oxalsäure

Topinambur

Banane, nicht zu überreif, fruktosearm, citronensäurearm

Steinobst, mittlerer Fruktosegehalt (glukoseüberschüssig)

Mango, entzündungshemmend, mittlerer Fruktosegehalt, citronensäurearm

Cranberrys

Papaya, fördert Eiweißverdauung, vor allem Kerne, vor Fleischmahlzeiten, fruktosearm

Wassermelone, nicht zuviel!, mittlerer Fruktosegehalt

Granatapfel, entzündungshemmend, fruktosereich

Johannisbeeren, einzelne, fruktosearm, citronensäurereich!

Brombeeren, sehr vitamin- und mineralstoffreich, fruktosearm, citronensäurearm

Süße Tamarinden, reich an Vitamin C und Niacin (B3), mittlerer Fruktosegehalt

Mangostan, histaminsenkend und entzündungshemmend

Litchi, sehr fruktosearm

Wildkräuter (Löwenzahn, Brennnesseln, Gänseblümchen), sehr vitamin- und mineralstoffreich, aber auch oxalsäurehaltig

Champignons, so frisch wie möglich

Algen, reich an Jod

Weizengras, Gerstengras, sehr vitamin- und mineralstoffreich

Vanilleschote

Natron

Carob, oxalatreich!

Kakaobutter, tyraminhaltig, nicht für jeden verträglich

MCT-Öl

Datteln, Dattelsirup (Fruktose-Glukose etwa 50:50, oxalatreich)

Zimt

Kräutertees, darmberuhigend (tlw. wohl auch stark schimmelbelastet)


(seit Dezember 2015: Ausnahmsweise, in sehr kleinen Mengen / Wiedereinführungsversuche):

Honig, fruktosereich: Eher nicht, schnell Pickel

Haferflocken Haferschleim und Schmelzflocken wohl gut verträglich in Maßen

Schafs-/Ziegenkäse (A2) der kurz gereift ist

Avocado (maximal ein Esslöffel): Keine zu matschigen oder gar faule Stellen!

Birne, fruktosereich, citronensäurearm

Zitrone (fruktose- und oxalatarm, citronensäurereich!!)

Heidelbeeren, citronensäurereich: Besser geworden

Himbeeren, citronensäurereich: : Besser geworden

Tomaten (zumindest eine selbstgepflanzte ging, mittlerer Citronensäuregehalt)

Kürbiskerne, 24h in Wasser eingeweicht und getrocknet

Schokolade (ich versuche es zumindest immer wieder mal, vertrage die Oxalsäure aber wirklich schlecht, da wird mir richtig anders im Kopf. Mittlerweile besser, hohe Qualität besser verträglich)

Sahne (Vollfett, Bio) ganz ganz selten  

mildes Paprikagewürz, Schimmelgefahr

weißer Pfeffer, Schimmelgefahr

Kräuter, getrocknet, Schimmelgefahr

Bio-Aufschnitt, Putenbrust (die Packung mit dem längst Haltbarkeitsdatum kaufen und trotzdem immer Inhaltsstoffe beachten)

Kochschinken von meinem Bauern (ungeräuchert, frisch abgeschnitten, die erste Scheibe weg, am selben Tag gegessen)

Maca: Ja, scheint okay zu sein in Maßen und meinem Hormonhaushalt gut zu tun

Mandeln, oxalatreich!: Nüsse allgemein eher nicht so gut für mich (besser geworden, vor allem wenn eingeweicht, aber keine Haselnüsse und Walnüsse)

Cashews: Gehen selten in geringer Menge

Grüner Tee: Scheint ok wenn gute Qualität

Pecannüsse (extrem nährstoffreich, oxalatreich)

Gelatine (alle essentiellen Aminosäuren außer Tryptophan, glyzinreich): In größeren Mengen definitiv Reaktion mit Haut drauf, gibt mir aber Energie. Ab und zu im Smoothie oder zum Backen in kleinen Mengen oder in Supplementen ok, aber muss leider Ausnahme bleiben.

Quinoa: Zwar sehr saponin- und oxalathaltig, aber scheint mir ganz gut zu tun. Ich weiche meinen in der Regel für 24 Stunden ein und koche ihn dann.


 

Nicht verträglich:

Das meiste Obst (zuviel Fruktose, Citronensäure)

Glutenhaltiges Getreide (wahrscheinlich keine direkte Autoimmunreaktion darauf, in sehr großen Ausnahmen scheint es mal zu gehen)

Kuhmilchprodukte, außer Milchfett (Sahne und Schmand ausnahmsweise, Butter kein Problem)

Gewürze (vor allem Getrocknetes, Scharfes)

Fermentiertes wie Alkohol, Essig, Sauerkraut, Sojasauce, Käse, Salami, Joghurt, Kombucha, Kefir, schwarzer Tee…

Kaffee (Kreislaufprobleme)

Zitrusfrüchte (selten mal ein paar Tropfen Zitrone oder Zitronenschale)

Konserven (mit Fleischkonserven und Gemüse aus dem Glas habe ich schon gute Erfahrung gemacht)

Margarine (diesen Omega-6- und Transfett-reichen Abfall sollte im Grunde niemand essen)

Agavendicksaft (besteht zu bis zu 90% aus Fruktose)

Rosinen

Spinat (sehr oxalat- und histaminhaltig, bereitet mir schon Schmerzen und Schwellungen auf den Lippen)

jeglicher Fisch und Meeresfrüchte, die nicht fangfrisch gefroren und aus dem gefrorenen Zustand ganz frisch zubereitet wurden (direkt Durchfall)

Hülsenfrüchte

Hirse (sehr saponin- und oxalathaltig)

Angeschimmeltes

Aromen

Farbstoffe

 

Eure Lebensmittel sollen eure Heilmittel sein. ~ Hippokrates von Kos (460 bis etwa 377 v. Chr.), griechischer Arzt, »Vater der Heilkunde«

8 thoughts on “Was ich esse

  • 7. Dezember 2015 at 17:44
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    hallo dorothee,

    vielen Dank für die interessanten Infos auf deiner Seite! ich bin auch von MCAS betroffen und es ist schon interessant, wie individuell unterschiedlich die Verträglichkeit der Nahrungsmittel sind. Interessant finde ich die Idee, eine Schonphase nur mit „Flüssignahrung“ durchzuführen. Allerdings weiss ich nicht, ob ich das durchhalte- obwohl es eigentlich nur besser werden kann. Momentan bleiben mir 7 Lebensmittel, die ich sicher vertrage. Ich hätte noch ein paar Fragen an Dich und freue mich auch über eine email von dir, über welche ich mit dir kommunizieren kann. Meine email–Adresse habe ich oben angegeben. Natürlich nur, wenn du möchtest 🙂
    Herzliche Grüsse
    Claudia

    Reply
    • Doro
      7. Dezember 2015 at 21:16
      Permalink

      Hallo Claudia,
      vielen Dank für deinen Kommentar! Freut mich sehr, dass dir meine Seite gefällt! Gibt auch noch jede Menge an Grundinfos, die ich noch draufpacken muss, vor allem zu Histaminintoleranz. Kennst du auch die Seite der SIGHI? Und weiß nicht, wie fit du in Englisch bist, meine Rettung war einfach die Seite vom lowhistaminechef Yasmina, aber vielleicht kennst du sie schon. So lange brauchst du die Schonphase je nachdem auch gar nicht zu machen, du kannst dir ja erstmal eine Woche als Ziel stecken, wie eine Heilfastenwoche, wo du frei und Ruhe hast und dir auch ansonsten Entspannung und Erholung gönnen kannst. Du würdest mit einzelnen Lebensmitteln anfangen, und dann alle paar Tage immer ein neues dazunehmen und schauen, wie du es verträgst, und dabei Tagebuch führen. Nur 7 Lebensmittel die du verträgst, das ist echt heftig, um welche handelt es sich? Ich glaube, dass das ganze ziemlich komplex ist, und immer wenn ich denke, ich weiß alles, kommen völlig neue Aspekte hinzu. Ich will so viele Informationen und Erfahrungen wie möglich zusammen tragen. Wir müssen uns einfach gegenseitig helfen, so etwas können Ärzte mit ihrer derzeitigen Ausbildung nicht leisten. Und wer direkt betroffen ist, ist sowieso um Welten motivierter. Ich hoffe, wir stoßen noch auf die wirklichen Wurzeln des Problems, damit wir bald wieder unser Essen genießen können. Aber wie gesagt, sag mir mal deine Nahrungsmittel, vielleicht fällt mir ja ein Rezept dazu ein. Oder du kannst doch noch ein paar Sachen ausprobieren, die du vielleicht bisher nicht probiert hast, und findest doch noch Sachen, die du verträgst? Es ist echt Detektivarbeit, aber man kann einiges erreichen. Habe dir eine E-mail geschrieben und freue mich, von dir zu hören! =)
      Liebe Grüße,
      Doro

      Reply
  • 4. April 2016 at 17:14
    Permalink

    Hey Doro,
    verträgst du eigentlich auch keine Essigessenz (die ja bei Histaminintoleranz angeblich verträglich sein soll)?
    Bei mir geht die auch nicht und somit war mein Gedanke ob das vllt. am Schimmel liegt, der glaube ich in jeder Art Essig und in allen von dir fett markierten Lebensmitteln ist. Alle diese Dinge sind für mich auch am schlimmsten. Das würde auch zu deinen (und meinen bisherigen) Gedanken passen, dass die Histaminintoleranz (und auch die anderen Intoleranzen?) nur Ausdruck bzw. Begleiterscheinung einer anderen Störung, also z.B. einem durch Schimmel gestörtem Darm sind.
    Bei mir fingen die ganzen Darmprobleme auch nach Einnahme verschiedener Antibiotika Gaben an…
    Liebe Grüße

    Reply
    • Doro
      6. April 2016 at 12:13
      Permalink

      Ja, auf Essigessenz habe ich schon heftig reagiert! Das war in der Zeit, in der ich in diesem schimmelverseuchten Unigebäude war. Danach habe ich dieses Foto meiner rechten Hand gemacht, wo sie im schlimmsten Zustand ist. Heute geht bisschen Essig wieder, aber mache ich nur alle paar Wochen mal. Mir ist auch noch eingefallen, dass ich wenige Jahre zuvor eine starke Infektion mit zwei Wochen lang verschiedene Antibiotika hatte, aber als Kind da auch schon einiges mitgemacht habe… Zum Beispiel häufig entzündete Mandeln, weswegen sie raus mussten. Und Mittelohrentzündungen. Wenn du was saures brauchst, hast du schonmal Verjus probiert? Arm an Fruktose, Citronensäure, frisch, also ohne Schimmel…

      Reply
  • 6. April 2016 at 14:20
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    Das mit den entzündeten Mandeln und ganz oft Antibiotika hatte ich genauso!
    Den Verjus vertrage ich leider auch nicht… 🙁 In Gerichten hab ich die Idee von dir mit den Kirschen schon umgesetzt, aber in Salatsauce oder flüssigem dürstet es mich richtig nach was Saurem, aber nichts geht. Sehr frustierend…
    Hast du eigentlich schon Erfahrung mit Kinesiologie gemacht?
    Ich bin seit knapp 1 Jahr in Behandlung, aber bin mir nie sicher, ob es was bringt oder eher noch schadet…

    Reply
  • 6. April 2016 at 14:23
    Permalink

    Warum ich den Verjus dann nicht vertrage, keine Ahnung… ich dachte immer, er wird aus (wenn auch nicht allzu lange) vergorenen Trauben gewonnen.

    Reply
    • Doro
      10. April 2016 at 17:15
      Permalink

      Hmm, verträgst du andere Säuren, zB. Ascorbinsäure und Kohlensäure? Aber die Kirschen scheinen wohl schonmal zu gehen. Hast du verschiedene Sorten Verjus ausprobiert? Vielleicht hattest du ja einen kontaminierten. Wie reagierst du auf den? Ist die Reaktion vergleichbar mit einem bestimmten anderen Nahrungsmittel? Ansonsten habe ich grad keine Idee. Von Kinesiologie habe ich leider überhaupt keine Ahnung. Habe nur das Gefühl, dass bei mir Muskelverspannungen schlimmer werden und Muskelkater viel länger und intensiver anhält, wenn mein Entzündungslevel hoch ist.

      Reply
  • 12. April 2016 at 8:41
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    Mit der Ascorbinsäure ist es wie mit dem Essig / Verjus auch… habe aber auch schon öfter gelesen, dass die immer mit Hilfe von Schimmelpilzenzymen hergestellt wird und somit ergibt das auch wieder Sinn.
    Hey, aber Kohlensäure ist ne Idee 🙂 Sie zu trinken finde ich unangenehm, aber zum Muffin auflockern müsste es gehen, danke 🙂
    Ja, ich habe die selben Reaktionen wie von Essig vom Verjus und ich hatte einmal den fruchtigen und einmal den kräftigeren, als Essigersatz.
    Bei der Kinesiologie, die ich meine, geht es nicht um die Muskelverspannungen/Tapen, sondern um dies hier https://de.wikipedia.org/wiki/Angewandte_Kinesiologie , genauer gesagt Kinesiologie nach Klinghardt mache ich. Und genauso wie sich die Fachwelt (und selbst die Heilpraktiker untereinander) darüber streiten, ob sie zuverlässig ist oder nicht, bin ich mir immer wieder selbst total unsicher.

    Reply

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