Warum geht es mir schlechter, wenn ich mich gesünder ernähre?

Warum geht es mir schlechter, wenn ich mich gesünder ernähre?

Immer mehr Menschen entwickeln ein Bewusstsein für gesunde Ernährung, und wie sie positive Auswirkungen auf unser Wohlbefinden, sogar auf chronische gesundheitliche Probleme nehmen kann. Oft wird mutig auf eine bestimmte Ernährungsform umgestiegen, man ist motiviert und voll dabei, betreibt einen hohen Aufwand für das Erlernen und Zubereiten neuer Gerichte, schafft extra neues Equipment und Kochbücher an und gibt viel Geld für Kurse und hochwertige Bio-Lebensmittel aus. Doch dann der Frust: Die erwünschten Ergebnisse bleiben aus. Oder es geht einem zunächst besser und die Motivation steigt nochmal an, und plötzlich erreicht man ein Plateau, oder die positive Wirkung kehrt sich komplett um, neue Symptome treten auf oder alte werden sogar noch schlimmer! Seien es Hauterkrankungen, Allergien, Autoimmunerkrankungen, Erschöpfung, kognitive Beschwerden, Reizdarm, Read more

Meine Testergebnisse vom Alcat-Test

Meine Testergebnisse vom Alcat-Test

Hier und hier habe ich über die wissenschaftlichen Hintergründe und die Vorgehensweise des Alcat-Tests auf Chemische- und Nahrungsmittelsensitivitäten berichtet. Nun wurde ich selbst einmal getestet und habe meine Ergebnisse erhalten und würde gerne meinen Eindruck mit euch teilen.

Ich bin auf das ganz große Paket getestet worden, das beinhaltet: 250 Lebensmittel (hier wird auch auf Kasein, Molke, Gluten, Gliadin und Candida getestet), 95 chemische Substanzen (Farb-, Konservierungs-, Medikamentenstoffe, Umweltchemikalien, Zusatzstoffe, E-Stoffe), 20 Schimmelpilze, 18 sekundäre Pflanzenstoffe und biogene Amine (pharmakoaktive Substanzen) & 150 Phytopharmaka (Heilkräuter, Superfoods, Nahrungsergänzungsmittel – da gibt es auch ein Paket speziell für Frauen).

Bei meiner Heilpraktikerin wurden mir dafür mehrere Röhrchen Blut abgenommen, das Ergebnis Read more

Bericht: Besichtigung des ALCAT-Labors in Potsdam

Bericht: Besichtigung des ALCAT-Labors in Potsdam

Anfang Mai hatte ich einen mir persönlich sehr wichtigen Termin in Potsdam: Ich war eingeladen worden, das Alcat-Labor zu besichtigen, die Tochtergesellschaft des Unternehmens Cell Science Systems mit Hauptsitz in Florida.

Die Geschäftsführerin Anja Noa Koch hatte ich Ende März auf dem Krebskongress der Akademie für menschliche Medizin von Prof. Dr. med. Jörg Spitz in Frankfurt am Alcat-Messestand kennen gelernt. Von dem Alcat -Test hatte ich bislang noch nichts gehört, mir waren nur die Tests auf Antikörper (IgE, IgG) geläufig. Doch viele kennen das Problem: Man spürt, man verträgt ein Lebensmittel überhaupt nicht, hat vielleicht mit stark verzögerten aber dennoch eindeutigen Symptomen zu kämpfen (oft bei Neurodermitis, aber auch vielen anderen Erkrankungen der Fall) aber es lässt sich nichts nachweisen und oft auch nicht sicher einschränken, um welches Lebensmittel es sich handelt. Von Frau Koch fühlte ich mich sofort verstanden, vor allem, als sie berichtete, dass sie selbst in ihren 20ern mit schwerer Neurodermitis am ganzen Körper Read more

Interview: Frau Koch über den ALCAT-Test auf Nahrungsmittelsensitivitäten & chemische Überempfindlichkeiten

Interview: Frau Koch über den ALCAT-Test auf Nahrungsmittelsensitivitäten & chemische Überempfindlichkeiten

Interview mit Frau Koch von ALCAT Europe, Cell Science Systems mit Sitz in Potsdam. Im ALCAT-Labor werden Tests auf Nahrungsmittel-Sensitivitäten und Chemikalien-Überempfindlichkeiten gemacht. Im Gegensatz zur „klassischen“ Soforttyp-Allergie wird hier die Reaktion des angeborenen Immunsystems gemessen, im Speziellen durch neutrophile Granulozyten im Blut, da diese Reaktionen zu teilweise verzögerten, entzündlichen Reaktionen beim Patienten führen. Genauso wie die Mastellen werden sie durch bestimmte Faktoren (wie Nahrungspartikel, Zusatzstoffe in der Nahrung oder Pflegeprodukten oder Schimmel) getriggert und geben dann die in ihnen gespeicherten „Kampfstoffe“ wie Histamin, Read more

Dein Gesundheitsweg, deine individuelle Entscheidung

Dein Gesundheitsweg, deine individuelle Entscheidung

Viele Wege führen nach Rom. Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Herangehensweisen und Methoden und oft genügt es schon, wenn unser Immunsystem ein wenig Pause und einen Schubs in die richtige Richtung bekommt. Finde deinen individuellen Weg, der für dich nachhaltig funktioniert! Das Wichtigste ist: Übernimm die Verantwortung für deine Gesundheit, nimm dein Schicksal selbst in die Hand. Triff bewusst Entscheidungen. Sei offen, sei es dir wert, sei experimentierfreudig, scheue dich nicht, auch mal alteingeschlagene Wege zu verlassen. Setze dich ernsthaft mit deiner Gesundheit, deinem Körper und Geist auseinander, gib die Verantwortung nicht an andere ab. Natürlich sind manche Gesundheitssituationen äußerst komplex und nicht einfach durch eine Lebensstilumstellung zu lösen. Aber auch da gilt, dich nicht entmündigen zu lassen, sondern vielmehr eine Partnerschaft mit deinem Arzt oder Heilpraktiker einzugehen.

Aber lass diesen unnützen Perfektionismus hinter dir, es soll interessant sein und dir gut tun, dich nicht stressen und frusten. Und: Lerne den Weg des anderen zu akzeptieren, auch wenn er sich stark von deinem unterscheidet.

Mein Weg ist nur einer von vielen und er muss für niemanden sonst richtig sein. Vielleicht ist es nur wichtig, seinen Weg zu finden und dann vollstes Vertrauen in diesen Weg zu haben. Ob es sich um den rein schulmedizinischen, um eine Mischform oder einen rein alternativen Weg handelt, ist möglicherweise unerheblich. Wichtig ist eine Entscheidung, die sich gut anfühlt. Eine Garantie für ein glückliches (Über-)Leben ist mein Weg nicht, aber es ist auf jeden Fall ein Konzept mit viel Eigenverantwortung. ~Ulli Kappler

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