Entscheidungen, die dein Leben verändern können

Entscheidungen, die dein Leben verändern können

Ich schreibe viel darüber, wie Stress uns krank macht. Doch welche Form von Stress ist es wirklich, die uns so stark belastet? Der TED Talk von Caroline Myss war für mich hierbei so aufschlussreich, dass ich ihn mit euch teilen musste. In diesem Vortrag geht es um das Thema Entscheidungen. Doch spricht sie nicht von den großen Entscheidungen unseres Lebens, wie welche Karriere Read more

Denver, Colorado 2017 Teil 1 (Island)

Denver, Colorado 2017 Teil 1 (Island)

30.5. – 14.6.17

USA ich komme, mal wieder. Es ist eigentlich der letzte Ort auf dieser Welt, der mich interessiert und wo es mich hinzieht (ans Meer!), aber ich wollte um nichts in der Welt den Abschlussworkshop meiner Ausbildung am Institute for the Psychology of Eating verpassen! Ich freute mich darauf, die Gelernte zu vertiefen und die Leute endlich „live“ kennen zu lernen und in die Arme schließen zu können. Außerdem soll die Gegend extrem gesund sein vom Klima, den Ernährungsgewohnheiten und -angeboten und der Lebenseinstellung der Leute, worüber ich hier berichten möchte.

Es würde meine bisher weiteste Reise werden und ich war sehr nervös, da ich quasi allein reiste. Bisher war ich immer mit einer Gruppe (z.B. mit der Uni), Freunden oder Familienmitgliedern gereist (selbst innerhalb Deutschlands ist es noch herausfordernd für mich) doch dies hier sollte ein nächster wichtiger Schritt werden, um meine Autonomie zu gewinnen und geistige Grenzen zu überwinden. Eine wichtige Übung, denn wir können nicht wirklich gesund werden, wenn wir uns durch unsere Ängste und Vorbehalte davon Read more

Es geht nicht um Perfektion

Es geht nicht um Perfektion

Progress, not perfection. Lass einfach alles, was du tust, aus ehrlichem Herzen und Freude daran kommen. Egal ob es in deiner Read more

Besuch in Berlin & Potsdam: Meine Erkenntnisse

Besuch in Berlin & Potsdam: Meine Erkenntnisse
Ich mit Frau Koch im Alcat-Labor

Während ich diesen Artikel schreibe, sitze ich unterhalb der Glienicker Brücke in Potsdam. Soeben komme ich von meinem zweiten Besuch im ALCAT-Labor, wo ich diesen Morgen zu einem glutenfreien und veganen Bio-Frühstück bei Frau Koch eingeladen worden bin. Es ist immer etwas Besonderes, eine Mahlzeit mit jemandem zu teilen, der selbst das traumatische Erlebnis hat durchmachen müssen, dass einen das Immunsystem im Stich lässt (in unserem Interview schildert Frau Koch ihre Zeit mit der schweren Neurodermitis). In unseren Gesprächen merken wir immer wieder, wie wenig wir uns Menschen doch auf das rein Körperliche reduzieren können, dass wir die Psyche, die Seele nicht ausklammern können, wenn es darum geht, das Immunsystem zu verstehen und wie wir einem Menschen helfen können, gesund zu werden. Nach einer interessanten Laborführung verabschiede ich mich, denn Frau Koch muss sich auf eine Messe in München vorbereiten. Sie empfiehlt mir aber, nochmal einen Spaziergang entlang der Havel bei der Glienicker Brücke zu unternehmen und ich mache mich auf den Weg. Als ich mit meinem Auto die Stadt verlasse und es um mich herum grün wird, merke ich, wie eine große Anspannung von mir abfällt. Auch wenn es kein Vergleich mehr Read more

Weniger persönlich nehmen & Menschenscheu verlieren

Weniger persönlich nehmen & Menschenscheu verlieren

Der Gesundheitsguru Paul Chek sagte in einem Vortrag, dass wir Neurodermitiker das Problem haben, dass wir uns schwer abgrenzen können, dass wir dazu neigen, uns zu schnell angegriffen zu fühlen. Dies führt dazu, dass durch die Stressresponse in unserem Körper unsere Hautbarriere zu stark durchblutet und vom Immunsystem überbeschützt wird. Findest du dich darin wieder? Der Trick ist, einfach ein bisschen weg vom Ego zu kommen. Vielleicht sind hier ein paar hilfreiche Tipps für dich dabei. Read more

Gastbeitrag: Gelassenheit beginnt im Kopf – Teil II

Gastbeitrag: Gelassenheit beginnt im Kopf – Teil II

Gastbeitrag von meiner Mama, Gabi Rieß. Ihre Erkenntnisse lassen sich wundervoll auf den Bereich der Gesundheit übertragen. Ich erkenne immer mehr, dass Krankheit und unangenehme Symptome nicht etwas sein müssen, das bekämpft, vermieden und beseitigt werden muss, sondern auch etwas sein kann, das einen innehalten lässt und vielleicht dazu zwingt, mal Inventur in seinem Leben zu betreiben. Doch wie erreiche ich dieses Stillewerden, wie erreiche ich die nötige Gelassenheit? Fange hier mit Teil I an.

 

Ich stelle mich der Realität

Kann man bei diesen täglichen, ständig wechselnden Herausforderungen immer gelassen bleiben? Nein! Man kann nicht! Man muss! Muss man?

Nein, natürlich nicht. Wir beweisen uns täglich, dass es viel leichter ist, das innere Gleichgewicht zu verlieren. Es reißt uns anscheinend immer wieder fort. So kommt es einem zumindest vor.

  • Gelassenheit in schwierigen Zeiten zu bewahren ist eine echte Herausforderung
  • Widrige Ereignisse als „sportliches“ Training begreifen?
  • Durch fortwährendes (bewusstes) Training wird man stärker!
  • Unsere Gedanken können uns Stress aber genauso gut auch Frieden bereiten.

Leiden ist kein Schicksal, keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern die Folge von Denk- und Verhaltensweisen. Eine Verkettung von Ursache und Wirkung. Read more

Dein Gesundheitsweg, deine individuelle Entscheidung

Dein Gesundheitsweg, deine individuelle Entscheidung

Viele Wege führen nach Rom. Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Herangehensweisen und Methoden und oft genügt es schon, wenn unser Immunsystem ein wenig Pause und einen Schubs in die richtige Richtung bekommt. Finde deinen individuellen Weg, der für dich nachhaltig funktioniert! Das Wichtigste ist: Übernimm die Verantwortung für deine Gesundheit, nimm dein Schicksal selbst in die Hand. Triff bewusst Entscheidungen. Sei offen, sei es dir wert, sei experimentierfreudig, scheue dich nicht, auch mal alteingeschlagene Wege zu verlassen. Setze dich ernsthaft mit deiner Gesundheit, deinem Körper und Geist auseinander, gib die Verantwortung nicht an andere ab. Natürlich sind manche Gesundheitssituationen äußerst komplex und nicht einfach durch eine Lebensstilumstellung zu lösen. Aber auch da gilt, dich nicht entmündigen zu lassen, sondern vielmehr eine Partnerschaft mit deinem Arzt oder Heilpraktiker einzugehen.

Aber lass diesen unnützen Perfektionismus hinter dir, es soll interessant sein und dir gut tun, dich nicht stressen und frusten. Und: Lerne den Weg des anderen zu akzeptieren, auch wenn er sich stark von deinem unterscheidet.

Mein Weg ist nur einer von vielen und er muss für niemanden sonst richtig sein. Vielleicht ist es nur wichtig, seinen Weg zu finden und dann vollstes Vertrauen in diesen Weg zu haben. Ob es sich um den rein schulmedizinischen, um eine Mischform oder einen rein alternativen Weg handelt, ist möglicherweise unerheblich. Wichtig ist eine Entscheidung, die sich gut anfühlt. Eine Garantie für ein glückliches (Über-)Leben ist mein Weg nicht, aber es ist auf jeden Fall ein Konzept mit viel Eigenverantwortung. ~Ulli Kappler

Unsere Symptome als Botschaft unseres Körpers und Lebens

Unsere Symptome als Botschaft unseres Körpers und Lebens

Ist es das Ziel, unsere Krankheit, unsere Symptome, wie die Hautprobleme, die Migräne, die Rückenschmerzen, die Blähungen, den Bauchspeck einfach nur wegzubekommen? Kommt es nur darauf an, den top-gesunden Körper zu bekommen? Funktioniert das überhaupt so einfach? Ich merkte schnell, auch bei anderen, dass man an irgendeinem Punkt an eine Mauer stößt, oder dass es heftige, unerwartete Rückschläge gibt, die einen ziemlich runterziehen. Erst als ich lernte, innezuhalten, loszulassen, den Schmerz einfach Schmerz sein zu lassen, ihn wahrzunehmen, ihn zu fühlen und mir die Zeit zu nehmen, meinen Körper zu fragen, was er mir sagen will, was es ist, dass ich ändern soll, wo ich gerade den falschen Kurs in meinem Leben eingeschlagen habe, war es mir möglich, nicht nur eine völlig neue Gelassenheit zu erlangen, sondern auch, auf die nächste Stufe zu kommen. Oft nehme ich mir jetzt ein paar ruhige Minuten Zeit, lege meine Hand Read more

Rückblick auf 2016 & meine guten Wünsche für 2017

Rückblick auf 2016 & meine guten Wünsche für 2017

Eine Zusammenfassung meines Jahres 2016, mit vielen Höhen und Tiefen und Schicksalsschlägen. Es gab viele, auch viel zu frühe Todesfälle in meinem näheren Umfeld, Depressionen im Freundeskreis und Krankheit und Herausforderungen in der eigenen Familie. Ich habe bei einer Fahrgemeinschaft einen Mann kennen gelernt, der erst erzählte, dass er Versicherungsvertreter sei und wie wichtig diese und jene Versicherung für mich sei, und wo sich dann im weiteren Gespräch herausstellte, dass er zwischen Weihnachten und Silvester 2015 seine Ehefrau und beste Freundin, die sehr sportlich war und sich immer gesund ernährt hat, Mutter von fünf Kindern, durch ein Familiendrama verloren hat, erstochen vom eigenen Sohn im psychotischen Wahn. Was ist nur los mit dieser Welt? Sind die Ursachen denn wirklich nicht zu greifen? Ich will einfach nicht glauben, dass man da nicht mehr tun kann und dass vieles nicht vielleicht zu verhindern wäre.

Ich habe aber auch viel Segen und Bewahrung erlebt. Ich kann mich wirklich glücklich schätzen, so viele Träume und Ziele erreicht zu haben. Aber ich beginne mehr und mehr darüber nachzudenken, worauf es wirklich ankommt. Daher meine besonderen Wünsche für dich für 2017.

Doch was ich an dieser Stelle auch noch erwähnen möchte, was ich durch all die Schicksalsschläge begriffen habe, ist dass wir jungen Leute, die neue Generation, die nun ins Berufsleben tritt, sich darüber im Klaren werden muss: Read more

Warum sind die jungen Leute wie zugedröhnt?

Warum sind die jungen Leute wie zugedröhnt?

Wenn ich mir die zehn Jahre jüngere Generation anschaue (und zwar zu jeder Tageszeit, nicht nur morgens), kommen sie mir oftmals vor wie zugedröhnte, hypnotisierte Zombies, oder als hätten sie so einen schlimmen Brainfog, wie ich ihn noch vor ein paar Jahren hatte. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass sich Demenzsymptome immer früher und früher zeigen. Was sind die Gründe und was kann man tun, damit das nicht noch schlimmer wird? Was sind die Folgen davon?